23. Juni 2019

// laaanges, Wochenende | oder, wenn Kinder herausfordern



oha, die Kinder für VIER volle Tage, bei mir...?! dass mal ne Ansage, wenn ich dass mal so salopp formulieren darf ;) für meine Verhältnisse, jedenfalls! im wahrsten Sinne...

ob ich dass schaffe? wie soll dass gut gehen? ohne Geld? Nerven völlig blank?!

denn, mal ganz abgesehen  von meiner, ziemlich bescheidenen, finanziellen Situation, momentan, sind "so viele" Tage  -am Stück - eine echte Herausforderung, für mich! da bin ich  ganz ehrlich...leider! und immer wieder, ohne quasi permanent, diese, mal leisen, oft aber sehr lauten, Stimmen, die Vorwürfe und Schuldgefühle machen! dass ich meine Rolle, also meine Rechte und Pflichten, als Mutter nicht werde erfüllen können, bzw. meinen Kindern nicht gerecht zu werde, in dem "Zustand", in dem ich, momentan wieder mal bin... dass ist verdammt harte Arbeit, kann ich nur sagen! verdammt harte Arbeit!

und, ganz ehrlich? wenn ich nochmal könnte...wenn ich nochmal entscheiden dürfte, wie und wann und wo ich, von Neuem, beginnen dürfte, ich würde mir, -mit allem - viel mehr Zeit lassen! mit Entscheidungen und Lebensplänen, mit den Wegen, die ich entlang gehen möchte...die Partner die ich wähle, die mich ein ganzes Stück lang, auf dem Weg begleiten...und, mit Kinder bekommen!

ich bereue keine einzige Sekunde, mit ihnen! so meine ich dass nicht. ich wünschte nur - und z.Z. leider, öfter als mir lieb ist - ich könnte nochmal von vorn und ganz anders beginnen... mit dem Wissen und den Ressourcen und, ja der Seele von heute! ohne all die Verletzungen und traumatischen Erlebnisse, versteht sich...

nicht das für, oder gegen Kinder und Familiengründung, Hausbau und mit allem was dazu gehört! sondern, mehr Zeit alles zu planen, zu gestalten und - leben und lieben können! jede Sekunde, möchte ich dass am liebsten können, ganz einfach. ist dass tatsächlich zuviel verlangt, bzw. vom Leben, hier auf Erden, erwartet? ich weiss es nicht...

manchmal, da glaube ich, ich bin nicht gewappnet, für das/dieses Leben! es geht gar nicht nur um Depressionen, Persönlichkeitsstrultur etc., sondern ganz allgemein, meine Konstitution, es ist fast egal, was ich tue, oder lasse, es scheint nie wirklich zu reichen...mir jedenfalls nicht. und ich hab ne Menge schon versucht, die vergangenen Jahre!

dennoch, es war scheinbar nie genug... Ehen zerbrachen, Geldsorgen, Krankheit, usw. usw.!

6. Juni 2019

// kläre Verhältnisse > aussen, wie innen


ich kann gar nicht beschrieben, wie sehr mich diese Unordnung und diese ständigen Anklagen, innerlich, mich fertig gemacht haben, die letzten Wochen und Monate. es war zum verrückt werden! ich wusste wie sehr mich das Chaos hier zuhause lähmt, wie es mich gewurmt hat und innerlich so blockiert, konnte dennoch aber kaum etwas dagegen tun, anscheinend. es hat ganze drei odee vier Monate gebraucht, bis ich mich aufraffen konnte, endlich etwas dagegen zu unternehmen! Es war gar nichz mal so viel, was ich endlich angepackt habe und somit für etwas Ordnung und Sauberkeit in meinen vier Wänden getan habe. es hat aber ausgereicht, um heut Früh, mit einem ganz anderen Gefühl aufzuwachen, als die Tage und Wochen zuvor! so labern es klingen mag  es war eine Last die ich mir da selbst genommen habe! ich fühlte mich leichter, weniger belastet, im wahrsten Sinne!

am Vortag schaffte ich endlich, in Angriff zu nehmen, was mir so lange, so schwer auf der Seele lag. nicht nut im Haushalt, - dass hätte vermutlich wenig genützt, langfristig - sondern, vor allen Dingen, an meinen besonders belastenden, großen Baustellen!

die letzten Wochen, waren mehr von Kopfweh und - trotz ausreichend Schlaf - mich jeden Morgen, völlig-überfahrenfühlen geprägt! nicht nur Wetter bedingt, einfach weil so viele Baustellen, auf einmal, wieder vorherrschten und den Tag bestimmten...

da ist dann leider kaum Energie, für Alltägliches oder anderes wichtiges! ich hab noch kein Lebensmittel gefunden, leider  ich muss es jedes Mal aufs neue, erdulden und gnädig mit mir sein und abwarten, bis es wieder geht...

mittlerweile, konnte ich, einiges davon, sogar abschliessend, klären. sprich, die nächste Zeit, bzw. in Zukunft an sich, habe ich davor Ruhe. und, ganz wichtig: meinen Frieden damit gemacht - sonst geht's nicht!

ja, die Schuldensache. meine Fehler von vor fünf, sechs, sieben Jahren, verfolgen mich natürlich bis heute...ich berief jeden einzelnen dieser seinerzeit gemachten Fehler, aber, das schicksal ist hier nur bedingt verständnisvoll und   verzeiht einem, mal eben so, diese Fehler!

mit dem heutigen Tag, bzw. genau genommen (und rechtlich bindend) und entscheidend, am 08. Juni, ist diese Sache nun eingetütet und besiegelt! stolz bin ich nicht drauf, natürlich nicht! es gäbe sicherlich schönere Anlässe zu feiern! nichtsdestotrotz, es war ein langer Weg, der fast ZWEI JAHRE Zeit gekostet hat, bis das Ganze geregelt und "in trockenen Tüchern" war! ganz normales Prozedere, aber es kommt einem unglaublich lange vor, wenn es um solch ein heikles Thema geht, vor allem, wenn hier die Zeit, tatsächlich das Entscheidenste ist! inmeruin hane ich nun, von jetzt an, sechs weitere lange vor mir, bis das Ganze tatsächlich e r l e d i g t  sein wird! dann werden es rund zehn Jahre meines Lebens gewesen sein, die es mich "gekostet" hat, diesen Lebensabschnitt, mit all seinen Fehlern, hinter mir zu lassen! es ist wie es ist. znd nicht alles, was in diesen harten Jahren passiert ist, ist so schlecht und unnötig gewesen! es waren trotz allem, - auch all der anderen, weniger schönen Dinge, wie Krankheit, Trennung usw. - mit die schönsten Jahre überhaupt. immerhin, sind meine Kinder in dieser Zeit geboren. und ich somit, zur Mutter geworden. schon verrückt, was alles in zehn Jahren Leben so  alles passt... deshalb bin ich ja zum Schreben gekommen. seit ich denken kanns schon, aber vor allem, die letzten zehn, fünfzehn Jahre, kann ich die Dinge kaum anders, besser bewältigen, wenn ichs nicht niederschreibe. es könnte mehere Leben füllen, sag ich immer, was mir - und allen um mich herum natürlich - in diesen Jahren alles geschehen ist...

und dann noch, hinsichtlich der anstehenden Scheidung, konnte ich Wichtiges regeln. damit auch dass nun, in Kürze, stattfinden kann... auch nichts, was unbedingt zu feiern wäre. dennoch glaube ich, ist es ziemlich wichtig, für mich, dass auch dieser Schritt vollzogen wird. für die Kinder wohl eher nicht, aber immerhin, es schafft klare Verhältnisse...für uns alle. 

ja und dann, dass für mich persönlich wohl mit am wichtigsten, für meine Entwicklung und Zukunftsaussicht! ab Oktober, beginnt die Ausbildung! ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH! ich kann es vermutlich erst so richtig glauben, wenn ich Dinge Monate tatsächlich dabei bin und nichts wieder dazwischen kommen kann...und ich mich in die neue Strukturen wieder "eingegroovt" habe usw.! aber, es ist tatsächlich zum Greifen nahe alles! auch hier, es war ein verdammt länger weg, bis hierher! [ich habe hier schon mal ein bisschen darüber geschrieben...]

3. Juni 2019

// nobody said, it was eeeaasyyy.....





eigentlich, ist das hier wieder, viel zu viel, für einen einzigen Eintrag...sind es doch zwei, oder gar drei "Themen", die ich hier versuche, in meinen Worten, aus meiner Erinnerung, in einem wiederzugeben... ich hoffe es gelingt mir, ohne zu sehr den Faden zu verlieren, oder es, einem Leser, evtl. zu schwer zu machen, folgen zu können...

manchmal, da kommt es, scheinbar wie, aus dem Nichts. und, manchmal - das habe ich lernen müssen, inzwischen - fühl ich es, ganz genau und bewusst, kommen. wie ein Bomerang, holt mich dann, ganz plötzlich,  A L L E S  wieder ein! dann stehe ich da, meist auf meinem kleinen Balkon -an dem ich mich am sichersten fühle und meinen Gedanken, freien Lauf lassen kann -und dann, wird geredet, meist...

JA, ganz "normal" und laut, als würde ich, mit einer Freundin reden... dabei wird dann alles nochmal analysiert, bewertet, verarbeitet, damit ich - Stück für Stück - und von Jahr zu Jahr, immer besser abspeichern kann, im Gedächtnis, Unterbeswusstsein, um leichter damit leben zu können. und nur darum geht es. das Erlebte, nicht mehr nur, als riesengroße Bedrohung, als Ballast, zu empfinden und sich scheuen, ider panische Angst haben, sich damit auseinander zu setzen, sondern - mit der Zeit, mit viel Geduld und Hilfe und Therapie (oder allein, auch dass geht und muss leider sein) - das Ganze besser bewältigen lernen und es anders/besser wieder, im Gedächtnis, auf der Seele, "wegpacken" zu können. Damit es nicht mehr permanent verischt, an die Oberfläche zu gelangen und einem damit das Leben so verdammt schwer macht...

fast egal, ob jemand vllt. mit hört. manchmal muss es einfach sein und es muss einfach raus! ich kann dann - und ich will dann - gar nicht anders. es tut gut, es ist manchmal nötig und reinigt und befreit ungemein! und, ersetzt ja somit quasi, den Therapeuten, den ich ja gar nicht wirklich habe. und nie wirklich hatte! ich habe und ich hatte  zwar, immer meinen Arzt, regelmässig, jede Woche, seit nun fünf Jahren; aber, eine Therapie an sich, ob nun hilfreicher, oder nicht, hatte und durfte ich nie haben! dass hat natürlich auch seine Gründe, auch wenn diese nicht zu verstehen sind und waren! denn, auch mit einer Doppeldiagnose, bzw. einer psychischen Erkrankung, wie den Depressionen, in meinem Fall und einer, mit der Zeit hinzugekommenen Suchterkrankung, sprich Medikamentenabhängigkeit, in meinem Fall, ist man, für die meisten Therapeuten, nicht therapiefähig!



die Arzneimittelabhängigkeit entsteht zumeist aus
einer „Mischung“ von persönlichen, gesellschaftlichen und sozialen Faktoren.



da wiedersprechen sich tatsächlich die Experten selbst! wie kann ich denn "nicht in der Lage sein", Therapie zu machen und zu fühlen und zu sehen und akzeptieren zu können, was das Ganze  ist, dass verarbeitet werden muss, bzw. musste, nur weil ich Medikamente einnehmen muss(te), aufgrund der weiteren Erkrankung, die in Zusammenhang, mit den viel zu schweren Depressionen, damals, aufgetreten war?

ich bin, nach wie vor, bzw. eigentlich mehr denn je, in der Situation, Begleitung dabei zu brauchen, das alles "gewuppt" zu bekommen! seit ich alleine bin, keinen Partner mehr habe und auch meine Kinder nicht mehr bei mir leben habe, bin ich noch viel emotionaler, noch viel dünnhäutiger und therapiebedürftiger, als zuvor! bzw.,  manchmal wieder. wenn es nämlich - sagen wir alle paar Jahre mal, oder einmal im Jahr, im schlimmsten Fall - dazu kommt, dass mich die Depressionen derart 'ausbremsen', dass das Leben, der Alltag usw., nicht mehr zu bewältigen ist, oder scheint, dann brauche ich Hilfe. definitiv HILFE. alleine ist es - indem Zustand - nicht zu schaffen!

von wegen, ich komme da "an gewisse Emotionen und Erlebnisse, nicht heran", aufgrund der starken Medikamente, die dies  - angeblich - unmöglich machen! 

liebe Fachmenschen, da draussen, eins ist gewiss: ich bin, mehr denn je, in der Lage und mehr denn je, darauf angewiesen, endlich dabei Hilfe zu bekommen! eben weil ich, seit Jahren, mit kaum etwas anderem beschäftigt bin, als eben jene Erlebnisse und Emotionen verarbeiten zu müssen und zu können!

so gut unser Hilfesystem, hierzulande auch ist - ich erzähl ja hier öfter davon - es ist, an vielen Stellen, einfach völlig unsinnig, wie jemand, der ganz offenbar, also nachweislich, bzw. diagnostiziert, gewaltige Probleme, mit sich und der Welt hat (Anpassungsstörungenallein gelassen wird und, sich nur noch, "auf sich selbst gestellt" empfinden muss... obwohl es ja "so viele Hilfsangebote" gibt und gab, wird gesagt - und ich quasi, nur danach greifen muss und schon kann ich sie haben - bullshit! es ist mitnichten so!

auslösende Stressoren hierfür, können beispielsweise  sein: 

> (chronische) familiäre oder 
> berufliche Konflikte, oder Probleme 
> finanzielle Schwierigkeiten
> körperliche Erkrankungen, sowie 
> Krankheits- oder Todesfälle, in der Familie
> Geburt eines Kindes
> rechtliche Probleme, oder auch 
> Umzüge/Brüche im Lebenslauf 


nicht die objektive Härte des Ereignisses, sondern das subjektive Empfinden der Belastung, die Menge der vorherigen, schwierigen Erlebnisse, die individuelle Belastbarkeit, sowie die Bewältigungsfähigkeiten sind entscheidend, für die Krankheitsentstehung und ihren Schweregrad. eine Anpassungsstörung, hält meist nicht länger, als sechs Monate an, außer bei der längeren depressiven Reaktion.


deshalb, mein allererster Auftrag, an mich selbst - an die bessere Version, meiner selbst, in der Zukunft...wenn ich es da mal ganz heraus geschafft habe und, in der Lage bin, mein Leben, neu ausgerichtet, leben und gestalten zu können - ist:

eben jenen Menschen dabei helfen, nicht wie ich und viele andere zuvor auch, in diese Teufelskreise zu fallen! und nicht Jahre darauf verschwenden müssen, bevor sie an adäquate Hilfen geraten! durch Zufall, Glück, oder wegen der 'richtigen Leute', sprich Beziehungen! denn anders, wartet man, in der Tat ewig, oder vergenes darauf. und wissenschaftlich nachgewiesen, sind hier sogar ZEHN LANGE JAHRE, die vergehen müssen, bevor hierzulande Hilfen - bei ganz klar Hilfebedürftigen, bzw. kranken Menschen, die Therapiebedürftig und willig sind - überhaupt greifen!

ist es nicht traurig, dass zu wissen? wenn mir, allein dass, mal jemand gesagt hätte - an anderer Stelle, meines Lebens-/Krankheitsverlaufs - vllt. hätte ich mich gar nicht so sehr verrückt, damit und hätte entspannter damit umgehen können und, mir  selbst einräumen dürfen, nicht so hart mit mir umzugehen, in dem wissen, dass alles seine Zeit braucht! und so ist es ja auch, an sich, im Leben. alles hat und kommt, immer, oder meist, zur rechten Zeit! 

das aber, auf professionelle Hilfsangebote, Ärzte, Therapeuten, Soazialarbeiter, Kliniken und all die Einrichtungen und Institutionen - die ich, auf meinem persönlichen, langen Weg, bis  hier her, kennen lernen musste/durfte - zu übertragen, wäre zu einfach! damit würden wir es uns  A L L E  viel zu leicht machen! die gesamte Gesellschaft, jeder Einzelne, von uns, könnte, sollte und müsste etwas tun..und, tun wollen! für andere.



25. Mai 2019

//...und täglich grüßt das Murmeltier!





ICH MUSS ETWAS GRUNDLEGEND ÄNDERN!  
ich kann und will, so nicht mehr weiter machen! es macht mich krank! 
ich mache mich völlig verrückt! und es erdrückt mich, diese permanenten Selbstvorwürfe und Schuldgefühle - ich ertrage es schlicht und einfach nicht länger!


was aber, muss ich tun, damit es wieder leichter wird? was muss sich ändern, damit ich wieder atmen kann? in Bezug auf die Kinder, bzw. den Umgang mit ihnen, ganz klare Sache, im Grunde! es muss ein Termin her! ein klärendes - ein für alle Mal - klärendes Gespräch! mit ihm. ob nun vor Gericht, oder so, unter uns! es ist SO, jedenfalls kein Zustand mehr! für Niemanden, im übrigen. für keinen Beteiligten!

ich kann mir nämlich vorstellen, dass es auch für seine Seite, nicht besonders zufriedenstellend ist, wenn ich "Verabredungen" die ja (noch) gar keine sind! nicht einhalte und die Kinder nicht zu mir nehme... aber, niemand denkt an mich und meine Situation dabei! niemanden interessiert es, das ich tatsächlich oft, das Geld schlicht nicht habe, um meine eigenen Kinder abzuholen und Zeit mit ihnen zu verbringen! es ist so ziemlich das demütigendste, was mir, als Mama, überhaupt passieren kann...

und es ist, die letzten Jahre, seit der Trennung, vor vier Jahren, wie ein sich ewig drehender Teufelskreis! ohne Ausweg, als müsse ich's erdulden, bis, eines Tages, das berühmte Wunder passiert, dass - wie wir alle wissen - nie kommen wird...


"es wird sich nie ändern!" "du wirst immer so sein!" "es wird immer wieder so sein!"  "du bist zu schwach, nicht gemacht, für diese Welt...!" 


um nur einige Gedanken und Selvstvorwürfe zu nennen, mit denen ich bereits aufgewache, jeden Tag...jeden einzelnen Tag! und damit auch nachts schlafen gehe... und wenn ich so schlecht schlafe, wie die letzten Wochen, komme ich kaum, vor zehn Uhr, aus dem Bett... auch dass ist natürlich KEIN ZUSTAND! und muss dringend verändert werden!

es ist fast egal, was sich gerade tut, was gelingt, positiv ist und sogar feiernswert, eigentlich... es überkommt mich, immer wieder, in mal regelmässigen, meist aber unregelmässigen Abständen. immer wieder, diese Grübeleien, die Kämpfe in mir, mit mir...das Hadern, ob Entscheidungen richtig gefällt wurden, ob ich, so wie ich bin, in Ordnung bin, usw.!

wenn ich, wie heute duech die Stadt gehe, über den Markt schlendere, denke ich Mensch, ihr wisst ja gar nicht, wie gut ihr habt, ihr mit euren "normalen Leben"! ich würde alles dafür geben, ich würde töten,  dafür, um nur ein Mal, ein Jahr, oder Monat, ach, was sage ich, selbst für einen  einzigen Tag, ein stink normales Dasein feiern zu können, wie es die meisten dann doch letztlich haben... oder ist es vielleicht gar nichts so? natürlich hat jeder seine Probleme und "sein Päckchen zu tragen". keine Frage. trotzdem komme ich mir, seit ich denken kann, vor, als wäre ich nie normal. nie gewesen.

kein Aussenseiter, oder so, dass kann ich nicht sagen. aber, je älter ich werde und je mehr ich erlebe, komme ich mir vor, als hätte ich eine besonders schwere Last, zu tragen. und, als wäre ich hierfür - und nur der Himmel weiss wieso - nicht fähig, diese zu bewältigen! als wären mit bestimmte Fähigkeiten und Gaben, nicht gegeben. als könne ich mich abmühen, wie ich wollte, es würde mir nie gelingen, diese zu meistern! ganz egal, ob gerade besonders belastende Zeiten und Erfahrungen, oder aber, "die guten Seiten", die ich dann wiederum nicht zu feiern weiss, weil alles andere, ja trotzdem bedrückt...

ständig suche ich, frage ich, wundere ich mich. nie kehrt mal Ruhe in mir ein. nie bin ich einfach nur da und schon gar nicht zufrieden...dass war tatsächlich immer schon so. ich kann es nicht mehr hören, so oft ist mir schon gesagt worden, ich fühle mich stets wie "das Opfer"! unzählige Male, habe ich mich dann verteidigen und rechtfertigen müssen, dass es so nicht stimmt! andere mögen das vielleicht in mir sehen. ich selbst aber nicht. oder lieber selten. Zum Beispiel, als ich Tatsache ein Opfer eines Vorfalls war, weil ein Übergriff stattfand. seitdem, versuche ich immerzu, damit klar zu kommen! nicht daran zu zerbrechen und meim eigenes Leben wegzuschmeißen, nur weil jemand so voller Boshaftigkeit und kranken Phantasien steckt, dass er anderen so einen Schaden zuführen muss...

ich sehe mich mehr als jemanden, der - egal was er versucht und anstellt - nie "den Dreh" heraus bekommt, damit so umgehen zu können, dass er sich selbst und anderen, damit nicht stets belastet. sondern, mit dem Blick nach Vorn, versucht, so weit es geht, ein normales Leben zu führen, trotz allem.

und dass habe ich mehrfach versucht. ich habe zwei mal geheiratet, Kinder bekommen, ein Haus gebaut und wieder getrennt, geschieden und von vorn begonnen... Kinder möchte ich keine mehr, einen neuen Partner - solang ich mir mir selbst solche Probleme habe und die zuerst lernen muss zu meistern - möchte ich auch vorerst nicht. auch wenn ich oft einsam bin... was also, steht nun an? was ist jetzt meine Aufgabe? was sollte ich jetzt tun, in meiner bescheidenen Situation, um weitestgehend normal meinen Alltag zu bewältigen...?!

es ist ja tatsächlich, ein sich stets wiederholender Kreislauf. gar nicht mal nur die berüchtigten "Teufelskreise". jeder Mensch "erneuert" sich ja, alle paar Jahre. ungefähr alle sieben Jahre, habe ich mit einer Freundin mal philosophiert... wenn man dies weiss und nicht immer wieder, dieselben Fehler machen und in dieselben Fallen stolpern will, oder darf, weil es einfach mehr als genug ist, jetzt, sprich man bereits an seine Grenzen angelangt ist, inzwischen. WAS DANN?


ich habe nicht genug auf mich selbst geachtet. dass weiss ich. ich bin "Wiederholungsmeisterin", weil ich immer wieder, in dieselben Muster verfalle, egal was ich tue, oder lasse!



22. Mai 2019

// Perpektive Umschulung + mein langer Weg dahin




es geht bald los! ich hab es geschafft! es hat sich gelohnt, tatsächlich gelohnt! diese und ähnlich Gedanken, wandern mir durch den Kopf, dieser Tage... ich kann es noch gar nicht richtig greifen, um ehrlich zu sein! und das, obwohl ich's, inzwischen, schwarz auf weiß habe!

es ist endlich durchgestanden jetzt, endlich  endlich, ist es bewilligt! der Kampf gewonnen! und was war es doch, für ein Kampf, bzw.  Kämpfe, die letzten - beinah vier - Jahre!

dass kann sich kaum jemand vorstellen, ausser er ist selbst in derselben, oder ähnlichen Situation gewesen! die Gesellschaft, hat oft keinen Schimmer, was es für einem Arbeitslosen, Kranken, oder Behinderten Menschen, bedeuten kann, auf dem Arbeitsmarkt, bzw. der Gesellschaft  allgemein, wieder Fuß zu fassen, oder sich sein Leben, nach seinen Vorstellungen, zu gestalten.

natürlich ist nicht für Jeden, das große Ziel, eine Berufsausbildung zu machen, oder einen Beruf auszuüben. wenn man diesen Wunsch jedoch hat, vor allem als Erwachsener, mit mal mehr, oder weniger Lebenserfahrung - oder Erkrankung, oder was auch immer für eine Vergangenheit - der kann es ganz schön schwer haben, sich da durch zu boxen und seine Ziele zu erreichen!

es war oder ist, mein sehnlichster Wunsch, mein Traum, eine Berufsausbildung zu machen, also einen Berufsabschluss nachzuholen! es ist eines dieser "ganz normalen Dinge", im Leben, die ich seinerzeit, leider nicht machen konnte, bzw. nicht gemacht habe.

an erster Stelle, stand damals, für mich, das Geldverdienen, nach der Schulzeit! den Abschluss mehr schlecht, als recht geschafft, war es sauschwer, eine Ausbildung zu bekommen! mit meinen Noten, hatte ich kaum Chancen... und so richtig, wusste ich auch nie, was ich überhaupt (werden) wollte! dass wird man den Bewerbungen auch angesehen, oder in  den Gesprächen gemerkt haben...

na jedenfalls, begleitete mich dieser Wunsch, dieses große Lebensziel, all die Jahre. trotz Familiengründung, Heirat und Hausbau, war schon immer klar, ich möchte etwas lernen, gutes Geld verdienen können und, trotzdem Mutter, Hausfrau und Ehefrau sein.

als die Kinder noch klein waren, war der Traum natürlich, zunächst nach hinten gerückt. aber immer da! und nun, da die Kinder groß, oder größer sind - und nach Scheidung und der Neuorientierung, bzw. nachdem ich lernte, wieder alleine klar zu kommen und "ganz nebenbei" auch noch Krankheit, Schulden und andere kleine wie große Baustellen in meinem Leben geschafft und beiseite geräumt habe - ist die Möglichkeit wieder da, die diesen Traum nun wahr werden zu lassen! sprich, dafür  aktiv etwas zu tun. zu kämpfen!

es ist nun bald vier Jahre her, als ich damit begann. und alleine von den paar letzten Jahren, lassen sich ganze Bücher schreiben, bzw. Blogeinträge verfassen! soviel ist in der Zeit geschehen.

natürlich war/ist es nicht so einfach anzustellen, mit Anfang/Mitte dreissig - Mutter, mit schwerer Erkrankung die gerade erst überstanden ist, mit wenig Berufserfahrung, bzw. nur lauter Helfertätigkeiten und Minijobs im Lebenlauf - einen völligen Neustart zu wagen! und hinzubekommen.

und ganz ohne Hilfe, habe ich es nicht geschafft, muss ich zugeben! ist aber auch völlig in Ordnung. man muss nur wissen, dass man danach fragen darf und dies auch tun, statt zu Hadern und noch mehr Zeit verstreichen zu lassen...

nachdem es etwas Startschwierigkeiten gab - man muss auch wissen an wen man sich wenden kann und sollte und das müsste ich natürlich erst lernen. in meinem Fall, brach zunächst die ganze Familie weg, bzw. die meines Exmannes, nach der Trennung und ich stand plötzlich ganz allein da! auch meine Kinder, lebten, von da an, nicht mehr bei mir, sondern ihrem Vater. da brach ich natürlich völlig zusammen erstmal und wusste zeitweise, nicht einmal mehr, was ich hier überhaupt noch sollte...?!

um es etwas abzukürzen und auf den Punkt zu bringen: ich war schwer depressiv, alleine und voller Schuldgefühle und Selbstzweifel. und warum hat mich die Trennung und der anschliessende Auszug, meines Mannes, samt Kinder, so dermassen, aus der Bahn geworfen?

weil mein Leben, bis dato, nur daraus bestand! es gab mich nicht mehr. ich war Mutter, klar. und auch keine schlechte, möchte ich meinen. und Partnerin, bzw. Ehefrau. und dann, war auch schon Schluss!

Anträge gestellt, Hilfe geholt und etliche Gespräch geführt und Gutachten erstellt worsen und und und...

ist zum greifen nahe! dass, wovon ich, seit geraumer Zeit, nur zu träumen wagen durfte! 

ich habe tatsächlich beinahe aufgehört, daran zu glauben! an mich, meiner Vorstellung einer Zukunft, einer beruflichen, wie zwangsläufig sonstigen... es hat mich zermürbt, mich leere gemacht, vor lauter Kämpfen und Hoffen.

und nun, ist der Weg bereitet. die Erlaubnis, bzw. Bewilligung der Finanzierung des Ganzen, ist da! ich kann nun endlich loslegen, mit dem, wovon ich so lange Zeit, so viele Jahre nun schon, träume!

und nun, da es eine Perspektive gibt, Licht am berühmten Horizont, fange ich das Zweifeln - natürlich - wieder an! ob denn der gewählte Beruf, auch tatsächlich der ist, den ich langfristig ausüben, bzw. erstmal lernen möchte! 

ob die Berufschancem, später, sprich die potentiellen Arbeitsstellen, ausreichen werden, um auch eine langfristige Anstellung für mich zu finden!

18. Mai 2019

// vom Zweifeln + Hadern




wenn ich wieder soviel am Blog zugange bin, merke ich, dass es mir, entweder schlecht geht...oder sich etwas gravierend verändert, oder ich nach Antwottend suchen viel zu viel Zeit im Netz oder am schreiben verbringe...statt ins Leben hinaus, in die Welt "da draussen", zu gehen...

ich kann ich nicht mal sagen, was es diesmal genau ist, aber es fühlt sich wieder an, als wäre ich, "zu nichts gebrauchen"... als würde ich "keine Entscheidungen treffen" können...ja, als ob ich welche treffen muss! 

klar, sind da einige Dinge momentan, die sich bewegen, entwickeln und wohl in neue Wege führen werden... ich hab keine Angst, oder möchte mich drücken, vor der Verantwortung, die solche Entscheidungen mit sich bringen. 

ich bin bloss gerad so verdammt erschöpft, mutlos und verwirrt! ich weiss nicht, ob und was ich will. ob ich jetzt nicht, da die Dinge sich klären, "Schluss machen" sollte. aufgeben eben. ich hab das miese Gefühl, "nicht wirklich gebraucht" zu sein, meinen Platz nicht erkennen zu können. 

andere werden immer alles oder etwas besser können, dass weiss ich auch. ich weiss bloss nicht, warum ich mit selbst die Chance nicht einräume, heraus zu finden, welcher meime ist. welche Aufgaben da draussen auf moch warten. welche Dinge ich bewegen, verändern und verbessern kann...

oder ob ich nicht einfach mir eingestehen sollte, keine weltbewegenden Veränderungen schaffen zu können. sondern "nur" meine ganz eigenen, persönlichen Aufgaben bewältigen lernen sollte!

selbst bei dem Beruf, den ich kürzlich gewählt habe, demnächst zu erlernen - ein anderer übrigens, den ich immerzu, jahrelang angepeilt hatte, weil ich dachte, dieser, würde ganz und gar zu mir passen - bin ich am Zweifeln! obwohl ich so ausser mir bin, vor Freude, den lang ersehnten Traum, nun war werden zu lassen! immerhin, habe ich, über drei Jahre Kampf hinter mir, bis zur positiven entscheidung des Kostenträgers!

ich überlege z.Z. allen Ernstes, ob dieser denn wirklich "von Nutzen" sein wird...was ich damit denn eigentlich verändern können werde, in der Welt, in der Gesellschaft...?! denn dass war doch immer meine Wunsch, mein Antrieb. ich wollte "zurück geben", was mir an Hilfe an die Seite gestellt wurde, während der letzten Jahre. 

ich wollte irgendwie versuchen zu helfen, die Dinge versuchen zu verändern, die nocht rund laufen. damit andwre davon profitieren können, die einen ähnlich Weg noch Vorsicht haben...

15. Mai 2019

// (m)ein Leben am Existenzminimum



(c) reflektive.at

etwas, dass mich am meisten umtreibt und mit dem ich mich, viel und oft, leider beschäftigen  m u s s  (seit der Trennung, vor vier Jahren) ist das Leben am Existenzminimum. 

es ist mir vielleicht nicht anzusehen und doch ist es so, dass ich gerade einmal soviel Einkommen habe, dass es für das nötigste Auskommem reicht!

wenn man sich das Ganze, mal genau ansieht und feststellt, wofür der sogenannte Regelbedarf z.B. vorgesehen ist - dass ist die Sozialleistung, die einem das Leben sichert, wenn man bspw. arbeitslos, krank, bzw. vorübergehend arbeitsunfähig ist - wird einem ganz anders!

dann stellt man fest, dass ein "normales, menschenwürdiges, bzw. bescheidenes 
Leben", auch hierzulande nicht, oder kaum möglich ist!


sprich, so viel, wie im  sogenannten Regelbedarf festgelegt. dieser Regelbedarf, ist bis ins kleinste unterteilt. man muss es vorstellen, wie ein Torte und jedes Tortenstück steht für etwas, für dass sich irgendwelche klugen Köpfe ausgedacht haben für was es stehen soll!



es geht weiss Gott vielen Menschen so, selbst Studenten, Menschen die tagtäglich arbeiten, Auszubildende, ganz egal! manchmal reicht es einfach nur für's Nötigste! oder nicht einmal dafür...

aber niemand, oder kaum jemand, spricht wirklich drüber! warum eigentlich nicht? warum denn nicht, auch mal diese Seite der Medaille zeigen? Deutschland ist, ohne Frage, ein reiches Land! und das Sozial(hilfe)system, an sich, bestimmt nicht das schlechteste!

und dennoch, braucht es - an vielen Stellen - Verbesserungen, Angleichungen und radikale Änderungen! 


7. Mai 2019

//. E N T S C H E I D U N G E N


 

hier einen Anfang zu finden, fiel zunächst ziemlich schwer. obwohl das Thema, bzw. Problem, an sich kein neues ist. ganz im Gegenteil, begleitet es mich, leider Gottes, schon mein ganzes Leben lang! und zwar:


sich, den Tag, die Arbeit, die vor einem liegende(n) Aufgabe(n), sinnvoll strukturieren!

S t r u k t u r, ist das Zauberwort! fiel mir seit ich denken kann, schwerer, als mir lieb war und nötig gewesen wäre! es ist nicht so, als wäre ich nicht bemüht gewesen, oder faul oder besonders chaotisch. im Gegenteil!

ich bin ein sehr gewissenhafter und um Ruhe, Sauberkeit und Ordnung bemühter Mensch. ich liebe es, die Dinge schön anzuordnen, herzurichten und sauber zu halten. egal ob es früher, das Schulheft, oder Buch war, oder mein Kinderzimmer war, bzw. meine heutige Wohnung. 

dass ist mir sehr wichtig und bedeutet mir viel. es strahlt Ruhe aus und gibt mir ein Gefühl der Kontrolle, die Ordnung über die Dinge, oder mich selbst zu haben!

wenn es dann aber, um eine bestimmte Sache, eine bestimmte Aufgabe oder Vorhaben geht, bekomme ich es schnell mit der Angst zu tun!

im Grunde, ganz einfach zu erklären, es bedeutet schlicht Kontrollverlust. es lässt mich das Gefühl haben, nicht mehr "Herr der Lage" zu sein, es nicht selbst in der Hand zu haben und "ausgeliefert" zu sein"! 

so dramatisch es klingt, die Prozesse im Hirn, die das Ganze freisetzen, kommen zu genau diesem Ergebnis: "du kannst es nicht!", "du schaffst es nicht!", "dafür bist du nicht gemacht!" 

es ist immer wieder dasselbe! ganz egal, in welchem Bereich, meines Lebens. ob es das Vorstellungsgespräch mit einem unbekannten Personaler geht - dass ja jeden nervös machen würde - oder eben eine bestimmte, im Normalfall leichte Aufgabe, die ich mir selbst stelle, oder stellen muss.

eine deadline, beispielsweise, oder irgendeine Art von Termin, mit irgendwem, ganz egal - es bringt mich meist ins Straucheln! es kommt natürlich auf die allgemeine Verfassung an, manchmal läuft es natürlich, auch bei mir, ganz gut und die Dinge gelingen mir, ohne Angst und große Mühe!

es ist zum verrückt werden, im wahrsten Sinne! :) ich mein, ich weiss, um das Problem, oder über die meisten meiner Probleme, kann diese meist sehr treffend benennen - und für andere, hätte ich, sehr wahrscheinlich, sogar eine Lösung parat -nur für mich selbst, oft eben nicht, leider. 

lange Rede usw., wie so oft...was ich heute meine, ist:  S T R U K T U R !

ist an sich ja, allgemein, ein sehr gebräuchliches Wort, in der Psychologie, bzw. Psychiatrie. oder in der Literatur, bzw.  diversen "Lebensratgeber". 

so wie "Muster erkennen", umwandeln und verändern, bzw. durchbrechen! ich weiss dass alles! ich will gar nicht, so überheblich sein, wie es bestimmt klingt. 

ich hab bloss, so so viel gelernt, die letzten zehn Jahre, sagen wir mal - über mich und allgemein, über das Leben, uns Menschen und der Psychologie. theoretisch und, manches Mal, ganz praktisch. aber eben viel zu selten und zu wenig umgesetzt, was ich lerne!

für mich und dass, was ich aus mir und, meinem bescheidenen Dasein, machen möchte, ist es (mir) zu wenig. ich möchte das gerne ändern.

> ich möchte effektiver arbeiten
meine Aufgaben, Hürden & Vorhaben, anders angehen & besser bewältigen.
> ich möchte, meinen Tag besser strukuieren
> und die Dinge erreichen, die ich mir vornehme!

es macht (mich) nicht nur unzufrieden, lässt (mich) grübeln und Schuldgefühle entwickeln - meinen Kindern gegenüber, z.B. - es macht auch nachweislich depressiv und, auf Dauer, sehr krank

ich bin unglücklich.
ich bin unzufrieden.
ich fühle mich schlecht.
ich fühle mich klein.

und dass alleine deshalb, weil ich dass, was ich zu tun habe, oder tun möchte und muss, nicht so tun kann - oder will(?) - und stets "gerade so", provisorisch, bzw. kompromiss-voll...und nie zu meiner Zufriedenheit, oder meinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend!

eigentlich hatte, glaube ich, mit einem anderen Problem begonnen zu schreiben? nämlich, mit der Unfähigkeit oft, Entscheidungen zu treffen

aber hängt es nicht auch zusammen, alles? das weniger strukturierte Vorgehen und Arbeiten und die Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen, bzw. sich, seinen Alltag, sein Leben zu organisieren und strukturieren?

3. Mai 2019

// unser aller Thema: MEINUNGSFREIHEIT!




am Tag der Pressefreiheit, finde ich, sollten auch wir Bloggerinnen und Blogger und Autoren und Autorinnen, drauf aufmerksam machen, was diesbezüglich alles passiert, auf der Welt!

18. April 2019

// Brief an mich selbst

  
hallo L., 

ich bin's, L.! wenn du diese Zeilen liest, wirst du vermutlich einen großen 'Durchhänger' haben, einen 'Einbruch', eine 'schlechte Phase', nenne es, wie du willst! 

es wird dir schlecht gehen. schlechter als sonst, dass will ich sagen. du liest selten, bis nie, die alten Einträge, wenn du nicht, wie so oft, auf der Suche wärst...

auf der Suche, nach Antworten, Erklärungen, Ratschlägen, oder einfach Beistand. Trost. Verständnis.
bei dem, was dich momentan bewegt, verängstigt, dir das Leben schwer macht. hier bin ich! ich bin du. und ich möchte dir hiermit sagen, es ist ok!
es ist ok, dich so zu fühlen, Angst zu haben, vor dem nächsten Tag, den Menschen, oder dem einen, ganz bestimmten Menschen...der Konfrontation, mit diesem Menschen, oder anderen. 
es gehört zu dir und, zum Leben dazu. und wird, es - mit Sicherheit -wieder besser. es wird wieder vergehen! vielleicht sogar ganz verschwinden, womöglich... 
du bist ok, so, wie du bist! nichts und niemand, sollte dir je ein anderes Gefühl geben! 
wenn doch, lass doch diesen Menschen gehen! halt nicht fest, an solchen Personen, an solchen Situationen und Umständen. sie sind nicht gut und werden es, sehr wahrscheinlich, auch nie sein!

halte durch! auch dieses mal! du kannst dass! und, du musst sogar! für dich und, für deine drei Herzen. sie sind dein und du bist ihre. immer. nichts und niemand, kann das zerstören;




21. Januar 2019

// S E C H S - U N D - D R E I S S I G


HAPPY BIRTHDAY L. 🎈

ein seltsamer, ungewohnter, dieses Jahr.
Geburtstage usw. zu feiern, fällt mir, seit einigen Jahren - wie schon in ganz jungen Jahren - ziemlich schwer.

es lag immer etwas erdrückendes, auf mir.
schwer zu beschreiben.
zu hohe Erwartungen, vielleicht...?!

etwas anders, war es diesmal.
wenn auch nicht so, wie ich mir einen "normalen" Geburtstags.Tag so vorstelle...

aber, nicht mehr ganz so allein.
und traurig, wie so oft.
die letzten Jahre.

mit Familie.
neuer, wie alter.
mit und ohne Kinder.
die Große, meiner dreien, fehlte.
immer.

 ♡  ♡  ♡

2. Januar 2019

// z w a n z i g . n e u n z e h n







das Alte geht – das Neue kommt! überall wird innegehalten und ein Rückblick gewagt. egal, ob man dazu Lust hat, oder nicht. es packt oder überwältigt einen irgendwann doch und zumindest einige kurze Gedanken, macht sich dann doch jeder, irgendwie. 


und egal, ob auf einer Party seid, oder mit der Familie Zuhause, besinnlich - oder gelangweilt - auf der Couch, man lässt Altes Revue passieren und manch einer nimmt sich für das neue Jahr etwas - meist zuviel - vor! ganz ehrlich, dass habe ich schon immer gehasst.




wie kann man sich selbst so Maßregeln, zu einer bestimmten Zeit, eindach weil's alle machen und sich zu Dingen zwingen, die man sonst nicht auf die Reihe gekriegt hat bisher...?! 




mh. wieso passieren diese Dinge nicht einfach dann, wenn die Zeit dafür gekommen ist?



unser Jahreswechsel war dies Jahr ziemlich unspektakulär. im kleinen Kreis, mit allen Kindern und, mit neuer/alter Family, zum erste Mal. ohne Alkohol sowieso, ich trinke nicht. wobei dieses Jahr, ein Grund dazu gewesen wäre...langweilig. unentspannt irgendwie und so gar nicht in Feierlaune. 


nicht weil es mur besonders schlecht ging, oder, weil irgendetwas, besonders bedrückte. es hatte sich zwar, jemand ganz bestimmter, leider nicht gemeldet. und war nicht dabei, obwohl versprochen. aber dass war ok. ich trag es nicht nach, dachte ich mir. nicht heute, von einem ins neue Jahr. 

aber jetzt, danach, muss ich sagen, wenn dieser  eine Mensch es nicht für wichtig genug empfand an meiner Seite zu sein, an diesem doch "besonderem Tag" - auch nicht zu Weihnachten und schon gar nicht zu meinem baldigen Geburtstag - tja dann denke ich, sagt das alles. oder nicht...?!

welcome 2019. 
auf dass es besser wird!
endlich.
und ich/wir das Beste draus mache/n. 
endlich.

14. September 2018

// K A M P F A N S A G E





...wie sollte ich es sonst nennen. ER bat mich diesmal nach einem persönlichem Gespräch. nicht wir üblich, "zwischen Tür und Angel", nein, er wolle mir persönlich etwas neues mitteilen. ich war natürlich auf das Schlimmste vorbereitet, im Grunde; denn, wann bitte im dem vergangenen drei Jahren hatte er dass gewollt. nicht einmal.

allerdings konnte ich darauf leider dennoch nicht eingestellt sein... nicht um Scheidung sillte es gehen, einige Wochen zuvor, zum ersten mal in den Jahren, "angefragt", in einem zwar ebenfalls persönlichen Gespräch, aber eher durch Zufall entstanden und auf meinen Wunsch hin - abermals - weil ich da ein paar Dinge, die Kinder betreffend, zu klären versuchte. 

ihm wäre es lieb gewesen, wir hätten alles was es zu besprechen gibt, mal eben auf der Strasse, oder an der Haustür, wie üblich, erledigt. aber nein, nicht [mehr] mit mir!

also spät abends, bei ihm. und es sollte die mit unter, die mieseste, schmerzhafteste Neuigkeit überhaupt sein, der letzten drei Jahren...



6. September 2018

// von langen Texten & dem Sinn des Bloggens

es ist immer das Schwierigste am Schreiben, finde ich - einen Anfang zu finden. einen möglichst guter, einleitender Satz, witzig entweder, oder klug und auf das neugierig machend, was dann folgen wird.

dass könnte ich noch nie gut. jedenfalls glaube ich dass. Gedanken aufs Papier bringen - bzw. so zu speichern, dass sie im richtigen Moment abrufbar sind und für jemand anderen, den Leser in diesem Fall, zu verstehen sind - dass glaube ich, gelingt mir, mit den Jahren, immer besser.

aber dem Ganzen "den richtigen Rahmen" geben, sprich Einleitung und auch Schluss so zu gestalten, dass das Ganze stimmig ist intressant genug auch, für den Leser damit etwas anfangen zu können, das fällt mir schwer, muss ich gestehen.

deshalb - dass denke ich jedenfalls immer - sind die Leserzahlen mit den Jahren immer weniger geworden. nicht nur, weil das Bloggen schon längst überholt ist und kaum jemand sich die Mühe machen will, sich Wort für Wort, durch einen (langen) Text zu quälen. 

woran genau es auch immer liegen mag, das Schreiben, ist hauptsächlich etwas für mich persönlich. ich hab es nur darauf angelegt, von anderen wahrgenommen oder gar verfolgt zu werden, über Jahre. 

dass hat auch eher damit geklappt, damals, über längere Zeit, weil ich von meiner kreativen Zeit berichtet habe, ob es das Nähen oder Filzen, oder an sich DIY-Projekte war. damals hat mir das große Freude bereite. sogar selbstständig, hab ich mich damit gemacht! kurze Zeit.

irgendwann aber, war die Energie weg. es gab zuviel im echten Leben, dass mich einnahm und mir jede Kraft raubte. ausserdem war ich junge Mama und mehr als ausgelastet...

Da begann das Schreiben für mich eher zur Therapie zu werden. klar, einigen Blogs speziell zum Thema #depressionen usw. folgte ich damals und liess mich mal inspirieren von bestimmten Themen. aber im Grunde habe ich immer so geschrieben, wie ich dachte. mit ganzem Herzen.

nicht nur Depressionen begleiten mich, seit ich denken kann. auch die Sensibilität oder vielmehr die Hochsensibilität ist ein großes Thema. dsvon habe ich geschrieben. und wie es ist, damit teotzdem seinen Alltag zu bestreiten und Kinder zu erziehen usw. 

und irgenwie, wenn auch unbewusst, schrieb ich doch immer so, dass es für einem anderen zu verstehen sein würde. und nur so, wie ich es in meinen Notizen oder Tagebuch mache. dass will ich ändern. ich glaube dass war's, worauf ich hier die ganze Zeit "hinschreibe", bzw. hinaus möchte! *g*

einfache, schnelle, überschaubare Einträge kurz oder lang, so wie es kommt. und wie gesagt, eher für mich als für einen potenziellen Leser. und - weil so ganz ksnn ich's ja nichz lassen, sonst würde ich meine Gedanken und intimsten Details, meines Lebens, nicht in die Welt hinaus schicken - vielleicht kann man so auch besser, oder "echter" verfolgen, was bei mir gerad so los ist...?!

ich versuch's einfach mal. ich bin fest davon überzeugt, dass so aich viel mehr zusammen kommt, als wenn ich mir vorher groß überlegen muss, wie ich es genau "verpacke" und aufbereite, dass ich es zufrieden auf die Menschheit loslassen kann! so fehlen einfach so viele kleine, wie grossen Dinge, in diesem virtuellen Tagebuch, bzw. "Lebenslauf".

29. August 2018

| E I N S C H U L U N G |




DEIN großer Tag rückt immer näher, mein Hase. nun bist auch DU, sehr bald, ein Schulkind.

ich habe nicht nur das Gefühl, alles nun zum letzten Mal zu erleben, es ist ja tatsächlich so!

nun werden all meine Kinder, drei an der Zahl, Schulkinder sein. wir werden auch die dritte Einschulung gebührend feiern und dir einen tollen Start, in diesen neuen Lebensabschnitt geben.

und bei all der Freude und dem Stolz, schaue ich, schon jetzt, wehmütig zurück, auf die Zeit, als ihr noch so winzelig gewesen seid, das Laufen gelernt, oder zum ersten Mal in den Kindergarten gegangen seid...usw. usw.

mit den Erinnerungen ist es ja so ne Sache... sie sind schön und zeigen uns, das bereits gelebte Leben - gleichzeitig aber auch, das diese Zeit  n i e  wieder zurück kehren wird. nie wieder. ich weiss ja, ich bin nun mal eine dieser Menschen, die viel zu sehr in der Vergangenheit "lebt". 

bewusst oder gewollt, oder eben weniger bewusst und eher zwanghaft - oder weil etwas - oder jemand - einen nicht loslässt und somit, nicht bereit sein lässt. voller freudiger Erwartung, auf das Neue, eben für die Seiten, die noch zu schreiben sind... 

stattdessen, immer und immer wieder und immerzu und mit solch gewaltigen Emotionen, dass ich das Gefühl oft habe, in einem Film gefangen zu sein...in einer bereits "gelebten Welt", voller Trauer, Enttäuschung, Wut und, Hoffnungslosigkeit...

aus der es kein Entkommen zu geben scheint, oder aus der zumindest  i c h  diesen einen verdammten Schlüssel nicht finde, um diese "neuen Türen" - von denen  allerseits immer die Rede ist - zu öffnen... hinter denen all das Schöne, Neue wartet, (auch) von mir gelebt zu werden...

was genau wollt ich ursprünglich erzählen heute? ach, von deinem neuen Lebensabschnitt, meine Hase. genau. nichz wiedee von mir. und meinen bösen Dämonen... und doch, ist immer alles, untrennbar, miteinander verwoben, irgendwie. das weinende und lachende Auge. die Liebe, genau wie das Leid. Lachen und Weinen. Leben und sterben. 

wir wissen dass alle, früher oder später. das bitterböse daran ist finde icz, erst wenn allea bereits "vorbei" ist, eben ge-/erlebt ist, versteht man, wie kostbar um Grunde jeder einzelne Tag, jeder Moment und jedes Foto oder Erinnerung aus vergangenen Tagen eigentlich ist und war... "es gibt kein zurück", hat mal jemand immer zu mir gesagt. nein, gibt es nicht. wir können nicht zurüxk an einen bestimmten Abschnitt und was doch anders, ungeschehen, besser machen. es bleibt wie es gelebt wurde.

jedes Bild im Kopf, ja selbst jedes Foto bekommt mit einmal eine so tiefe, emotionale Bedeutung. selbst wenn diesee eine Moment, der da für die Ewigkeit festgehalten wurde, gar nicht mal so intensiv so bedeutungsschwer geweswn sein mag - 



8. Juli 2018

//. Z I E L E






“ der Ziellose, erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste, gestaltet es.”  
              Immanuel Kant

26. Juni 2018

//. art can heal your heart





ich müsste Meisterin darin sein, inzwischen, Dinge aus der Vergangenheit, loslassen zu können. und zu wissen, dass es sich, manchmal, einfach nicht lohnt - und gar gefährlich und sehr schmerzhaft ist/sein kann - dies zu tun.

es geht um Männer, hauptsächlich. um die Liebe. um Beziehungen zu anderen. und, um alte Verhaltensmuster, natürlich. oft schon, bin ich "zurück in die Vergangenheit gereist", auf der Suche nach DER Liebe, DEM Mann! gefunden habe ich manchmal, tatsächlich, was ich suchte. zunächst...

denn geendet, hat es besonders dieses Mal, in ganzen Meeren aus Tränen. gefolgt von einer sehr schmerzhaften Zeit, die, wie jetzt, bis zu drei Jahre schon andauert. ich habe geliebt, als ob es kein Morgen gibt. bis der Morgen kam...

alles andere, als schön. und da ist es nur zwangsläufig, dass ich mich frage, warum ich das so gemacht habe. was davon dann tatsächlich bleibt, gibt es diese schönen, kleinen und großen Momente und Errinerungen, an die ich mich wenigstens zurück-erinnern darf? die bleiben, egal wie, schmutzig und verletzend, es schlussendlich geworden ist...?! 

in diesem Fall, bei diesem einen Mann, muss ich zugeben, leider nein. oder sagen wir, nur sehr sehr wenige. dazu zählen selbstredend, die Geburten der gemeinsamen Kinder. keine Frage. und darüber hinaus? was ist es, was Mama und Paps ausmacht, eigentlich? was hat sie je verbunden? wieso/wie sind wir entstanden?  

ich jedenfalls, als Kind, hätte solche und ähnliche Fragen gestellt...

guter Sex, Leidenschaft, die Sehnsucht, die Suche nach DEM einen Menschen, in seinem Leben. ja, das alles, hat uns stets verbunden. darüber hinaus aber, wussten wir nicht wirklich, etwas damit anzufangen. mit uns. mit dem, was wir hatten.

mit dem, was uns da gegeben war, hätten wir etwas draus machen können/sollen/müssen!

dass, für mich persönlich, ist das schmerzhafteste. zu wissen, man hat das Glück in den Händen gehabt, man hat gelebt, sich wieder lebendig gefühlt und dachte, alles liegt einem zu Füssen. und was haben wir draus gemacht?

was war der Plan für uns, Herr? und warum konnten wir nicht verstehen, nicht hören, was du von uns wolltest?

aber, trotz der harten lwtzten Jahre, ich habe nie die Hoffnung aufgegeben und immer wieder neue Ideen um Kopf gehabt, die ich gern umsetzen möchte.

entweder fehlte aber der Antrieb, die Motivation, oder die Geduld, Konzentration und Ruhe. aber inspirieren lassen konnte ich mich immer. und Projekte überlegen, die ich gern angehen mag. irgendwann.

kteativ-sein, dass bedeutet bei mir - entweder Nähen, Häkeln, oder Malen. oder aber, due eigene Schmuckherstellung! davon träume ich schon eonige Jahre jetzt. weil ich aber nicht ohne weiteres Goldschmiedin werden kann - was ich aber sowas von gerne werden würde - müssten andere Ideen, andere  Materialien überlegt werden.

zum einen sind das "vintage-messing/bronze", mit dem sich traumhafte Dinge herstellen lassen, oder aber Modelliermasse! etwas dass ich, erst seit einem Jahr ca., ausprobiere. auch hier, eher als "Alternative zum Töpfern" gedacht, was ich so liebe - nur besitze ich leider keinen Ofen, oder von einem, hier in der Nähe weiss.

mit den unterschiedlichen Modelliermassen experimentiere ich derzeit. und ich bin begeistert, wie motiviert ich sein kann, bzw. was für Dinge ich damit dann zaubern kann! *_* und, dass ist ganz entscheidend bei allem was man tut, es fehlt z.Z. auch nicht - wie sonst üblich - die Motivation!

ich bleibe dran und übe mich, in Geduld und freue mich, tatsächlich riesig, wenn ich mit meinen eigenen zwei Händen, etwas erschaffen kann. und was ich darüber hinaus, auch noch nutzen, bzw. tragen kann! dass war bei mir schon immer so, es sollte, möglichst etwas "sinnvolles", dabei heraus kommen. keine Ahnung wieso dass so ist, bei mir, oder ob es anderen da ähnlich geht?!

das muss aber nicht heissen - davon war ich bislang überzeugt - dass die Inspiration, die Ideen und Phanatasie nicht entstehen und fließen kann! aber  n e i n ! ich suche mir da lediglich vorab, Ideen heraus, die in etwa zu meiner aktuellen Verfassung und Stabilität "passen"! dass geht!

zugegeben, für das Leinwandbilder malen, was ich jahrelang so gerne gemacht habe, fehlt zum Beispiel, z.Z. die Geduld und die Kreativität. da sollte tatsächlich, alles einigermaßen "im Fluss" sein, um ungezwungen, frei und inspiriert, etwas kunstvolles malen zu können. mir geht es so jedenfalls.

in der Klinik, habe ich so einige Menschen kennengelernt, die das Malen "anders  können", bzw. angehen. da reicht z.B., etwas "vorzuzeichnen" und nach und nach, auszumalen. wie "Malen nach Zahlen" quasi. für mich eher nichts. Acrylbilder malen, kann ich nur "frei".

na jedenfalls, "es läuft", kann ich sagen. das Herstellen von Halsketten, aus Holzperlen und selbstgemachten Schmuckteilen, aus Modelliermasse, dass habe ich so richtig für mich entdeckt! nebenher wird immer wieder genäht. dass ist inzwischen, quasi eine Sucht. ohne, mindestens einmal die Woche, etwas zu nähen, kann ich schon gar nicht mehr! ;)

ich wage mich inzwischen auch an Kleidung. für mich und, für die Kinder, natürlich. ich träume ja seit Jahren davon, "etwas mehr" daraus zu machen, als "nur ein Hobby"... ob es schon/wieder (ich hatte mal zwei Jahre einen, mit Selbstgefilztem), füt einen eigenen Etsy-/Dawanda-Shop reicht, weiss ich noch nicht. aber die Idee, schlummert tatsächlich immer im Hinterkopf... und wenn es "nur", für ein bisschen nebenher reicht, wäre ich schon  sehr zufrieden.

was ich aber sagen kann, es hilft tatsächlich ungemein, gegen trübe Tage, bzw. Gedanken. dass habe ich vor Jahren schon, für mich entdeckt. ich hoffe jetzt bloß, ich bleibe dran. und rede mir nicht wieder ein, ich sei "nicht fähig, nicht kreativ genug und hätte nicht genug Durchhaltevermögen"...

5. Juni 2018

//. es tut so schrecklich weh



da denke ich gerad erst, "ich hab's tatsächlich wieder, ein ganzes Stückchen, weiter geschafft und wuums, wieder ein "Schlag ins Gesicht"!

es hört einfach nicht auf.

nach der enttäuschenden Neuigkeit gestern und der damit einhergehenden - bzw., sich (wieder) bestätigenden Wahrheit - über seine Gefühle, sein Liebesleben und, der bitteren Erkenntniss, für ihn keine Bedeutung mehr zu spielen, folgte dann gleich heute, abermals eine zweite - vllt. sogar viel wichtigeren Erfahrung - für mein Weiterkommen, für mein Leben, ohne ihn...

...nämlich, dass sich meine Hoffnung, in Luft auflöste, mit der Mitteilung, ich könne 2Uhr!! ! wie erhofft - aus der Grundsicherung raus, zum jobcenter zurück wechseln und unterszützing dabei bekommen, dass insbesondere Arbeit zu kommen, aus der Isolation raus, in die Gesellschaft!

es ist zum verrückt werden. da kann man nur krank und hoffnunglos werden...

24. Mai 2018

von der Anpassungsstörung und Dissoziation




weil mich das Ganze mehr denn je beschäftigt, mich einholt, abermals, dieser Tage - die letzten Wochen - dachte ich, versuche ich hier Worte zu finden und durch das Schreiben, wie so oft, besser damit umgehen zu können...
es ist sehr viel zusammen gekommen, die letzten Wochen und Monate. zu viel, für mein ohnehin angeschlagenes Herz. und meine verletzte Seele. 
Veränderungen, mit denen ich gezwungen bin umzugehen. ob ich will, oder nicht. diese Art von Veränderungen, die einem die Luft zum Atmen nehmen. und den Boden unter den Füssen entreißt. solche Veränderungen, Neuigkeiten, Mitteilungen, meine ich. man denkt, "es kann gar nicht, es darf gar nicht sein...". die Welt stimmt plötzlich ganz und gar nicht mehr. steht Kopf. einfach so. du kannst tun und lassen was du willst, es ändert sich dadurch nicht. 
es ist und bleibt ein fürchterlicher Schmerz. so sehr, dass ich mich immer mehr dabei ertappe, mir zu wünschen, ew wäre alles gar nicht passiert. was ich damit allerdings auch sage, ist, unsere wundervollen Kinder nicht bekommem zu haben...diese grossartige, liebevolle Familie. die wir einmal waren... darf ich dass? mir als Mama dreier Kinder wünschen, diesem einen Menschen - den ich für meine Welt hielt, für meinen Seelenmenschen, meinen Wegbegleiter fürs Leben - nie begegnet zu sein? grauenvoll, oder nicht?!
es ist eines der wichtigsten Erkenntnisse der letzten beiden Jahre - es ist mein Schmerz,  meine Schwäche und meun Leid. nicht dass der Kinder. sie leben viel besser mit den Veränderungen der letzten Jahre als wir Erwachsene. es ist erstaunlich wie anpassungsfähig diesen kleinen Wesen sind. wie sehr sie mit den Veränderungen gehen, ganz zwangsläufig, als wäre es das normalste der Welt. 
nun, für sie ist es wohl auch so. es ist ihre Welt, wie sie sie kennen. die hinterfragen es nicht, sie halten nicht krampfhaft an etwas fest, dass schon nicht mehr existiert. dass nennt man dann wohl Über-Leben
eine meiner Diagnosen der letzten Jahre ist tatsächlich die "Anpassungsstörung". einer aktuellen schweren depressiven Episode wegen. Grund: die Trennung. wobei aktuell hier geradezu albern klingt, wenn man bedenkt, dass diese vor über zwei Jahren passiert ist... für mich aber, wenn auch nur gefühlt, ist sie aktueller und schmerzhafter wie eine Krise nur sein kann.

und, mit keiner dieser oft fragwürdigen Diagnosen bin ich je so einverstanden, wie mit dieser. wenn wir uns ansehen, was genau das bedeutet nämlich, muss ich sagen, treffender könnte ich es auch mit meinen eigenen Worten nicht beschreiben...