Montag, 21. Januar 2019

• S E C H S • U N D • D R E I S S I G •



ein seltsamer, ungewohnter, dieses Jahr.
Geburtstage usw. zu feiern, fällt mir seit einigen Jahren, wie schon in ganz jungen Jahren, ziemlich schwer.
es lag immer etwas erdrückendes, auf mir.
schwer zu beschreiben.
zu hohe Erwartungen, vielleicht.

diesmal etwas anders, wenn auch noch mich so, wie ich mir einen normalen Geburtstag.tag so vorstelle.
nicht mehr ganz so einsam, allein und traurig.
mit Familie.
neuer, wie alter.
mit und ohne Kinder.
das größte der dreien.
fehlt immer.

Mittwoch, 2. Januar 2019

// z w a n z i g . n e u n z e h n






das Alte geht – das Neue kommt! überall wird innegehalten und ein Rückblick gewagt. egal, ob man dazu Lust hat, oder nicht. es packt oder überwältigt einen irgendwann doch und zumindest einige kurze Gedanken, macht sich dann doch jeder, irgendwie. 



und egal, ob auf einer Party seid, oder mit der Familie Zuhause, besinnlich - oder gelangweilt - auf der Couch, man lässt Altes Revue passieren und manch einer nimmt sich für das neue Jahr etwas - meist zuviel - vor! ganz ehrlich, dass habe ich schon immer gehasst.



wie kann man sich selbst so Maßregeln, zu einer bestimmten Zeit, eindach weil's alle machen und sich zu Dingen zwingen, die man sonst nicht auf die Reihe gekriegt hat bisher...?! 



mh. wieso passieren diese Dinge nicht einfach dann, wenn die Zeit dafür gekommen ist?

unser Jahreswechsel war dies Jahr ziemlich unspektakulär. im kleinen Kreis, mit allen Kindern und, mit neuer/alter Family, zum erste Mal. ohne Alkohol sowieso, ich trinke nicht. wobei dieses Jahr, ein Grund dazu gewesen wäre...langweilig. unentspannt irgendwie und so gar nicht in Feierlaune. 

nicht weil es mur besonders schlecht ging, oder, weil irgendetwas, besonders bedrückte. es hatte sich zwar, jemand ganz bestimmter, leider nicht gemeldet. und war nicht dabei, obwohl versprochen. aber dass war ok. ich trag es nicht nach, dachte ich mir. nicht heute, von einem ins neue Jahr. 

aber jetzt, danach, muss ich sagen, wenn dieser  eine Mensch es nicht für wichtig genug empfand an meiner Seite zu sein, an diesem doch "besonderem Tag" - auch nicht zu Weihnachten und schon gar nicht zu meinem baldigen Geburtstag - tja dann denke ich, sagt das alles. oder nicht...?!

welcome 2019. 
auf dass es besser wird!
endlich.
und ich/wir das Beste draus mache/n. 
endlich.

Freitag, 14. September 2018

| September: K A M P F A N S A G E |





...wie sollte ich es sonst nennen. ER bat mich diesmal nach einem persönlichem Gespräch. nicht wir üblich, "zwischen Tür und Angel", nein, er wolle mir persönlich etwas neues mitteilen. ich war natürlich auf das Schlimmste vorbereitet, im Grunde; denn, wann bitte im dem vergangenen drei Jahren hatte er dass gewollt. nicht einmal.

allerdings konnte ich darauf leider dennoch nicht eingestellt sein... nicht um Scheidung sillte es gehen, einige Wochen zuvor, zum ersten mal in den Jahren, "angefragt", in einem zwar ebenfalls persönlichen Gespräch, aber eher durch Zufall entstanden und auf meinen Wunsch hin - abermals - weil ich da ein paar Dinge, die Kinder betreffend, zu klären versuchte. 

ihm wäre es lieb gewesen, wir hätten alles was es zu besprechen gibt, mal eben auf der Strasse, oder an der Haustür, wie üblich, erledigt. aber nein, nicht [mehr] mit mir!

also spät abends, bei ihm. und es sollte die mit unter, die mieseste, schmerzhafteste Neuigkeit überhaupt sein, der letzten drei Jahren...



Donnerstag, 6. September 2018

| von langen Texten und dem Sinn des Bloggens


es ist immer das Schwierigste am Schreiben, finde ich - einen Anfang zu finden. einen möglichst guter, einleitender Satz, witzig entweder, oder klug und auf das neugierig machend, was dann folgen wird.

dass könnte ich noch nie gut. jedenfalls glaube ich dass. Gedanken aufs Papier bringen - bzw. so zu speichern, dass sie im richtigen Moment abrufbar sind und für jemand anderen, den Leser in diesem Fall, zu verstehen sind - dass glaube ich, gelingt mir, mit den Jahren, immer besser.

aber dem Ganzen "den richtigen Rahmen" geben, sprich Einleitung und auch Schluss so zu gestalten, dass das Ganze stimmig ist intressant genug auch, für den Leser damit etwas anfangen zu können, das fällt mir schwer, muss ich gestehen.

deshalb - dass denke ich jedenfalls immer - sind die Leserzahlen mit den Jahren immer weniger geworden. nicht nur, weil das Bloggen schon längst überholt ist und kaum jemand sich die Mühe machen will, sich Wort für Wort, durch einen (langen) Text zu quälen. 

woran genau es auch immer liegen mag, das Schreiben, ist hauptsächlich etwas für mich persönlich. ich hab es nur darauf angelegt, von anderen wahrgenommen oder gar verfolgt zu werden, über Jahre. 

dass hat auch eher damit geklappt, damals, über längere Zeit, weil ich von meiner kreativen Zeit berichtet habe, ob es das Nähen oder Filzen, oder an sich DIY-Projekte war. damals hat mir das große Freude bereite. sogar selbstständig, hab ich mich damit gemacht! kurze Zeit.

irgendwann aber, war die Energie weg. es gab zuviel im echten Leben, dass mich einnahm und mir jede Kraft raubte. ausserdem war ich junge Mama und mehr als ausgelastet...

Da begann das Schreiben für mich eher zur Therapie zu werden. klar, einigen Blogs speziell zum Thema #depressionen usw. folgte ich damals und liess mich mal inspirieren von bestimmten Themen. aber im Grunde habe ich immer so geschrieben, wie ich dachte. mit ganzem Herzen.

nicht nur Depressionen begleiten mich, seit ich denken kann. auch die Sensibilität oder vielmehr die Hochsensibilität ist ein großes Thema. dsvon habe ich geschrieben. und wie es ist, damit teotzdem seinen Alltag zu bestreiten und Kinder zu erziehen usw. 

und irgenwie, wenn auch unbewusst, schrieb ich doch immer so, dass es für einem anderen zu verstehen sein würde. und nur so, wie ich es in meinen Notizen oder Tagebuch mache. dass will ich ändern. ich glaube dass war's, worauf ich hier die ganze Zeit "hinschreibe", bzw. hinaus möchte! *g*

einfache, schnelle, überschaubare Einträge kurz oder lang, so wie es kommt. und wie gesagt, eher für mich als für einen potenziellen Leser. und - weil so ganz ksnn ich's ja nichz lassen, sonst würde ich meine Gedanken und intimsten Details, meines Lebens, nicht in die Welt hinaus schicken - vielleicht kann man so auch besser, oder "echter" verfolgen, was bei mir gerad so los ist...?!

ich versuch's einfach mal. ich bin fest davon überzeugt, dass so aich viel mehr zusammen kommt, als wenn ich mir vorher groß überlegen muss, wie ich es genau "verpacke" und aufbereite, dass ich es zufrieden auf die Menschheit loslassen kann! so fehlen einfach so viele kleine, wie grossen Dinge, in diesem virtuellen Tagebuch, bzw. "Lebenslauf".

Mittwoch, 29. August 2018

| E I N S C H U L U N G |




DEIN großer Tag rückt immer näher, mein Hase. nun bist auch DU, sehr bald, ein Schulkind.

ich habe nicht nur das Gefühl, alles nun zum letzten Mal zu erleben, es ist ja tatsächlich so!

nun werden all meine Kinder, drei an der Zahl, Schulkinder sein. wir werden auch die dritte Einschulung gebührend feiern und dir einen tollen Start, in diesen neuen Lebensabschnitt geben.

und bei all der Freude und dem Stolz, schaue ich, schon jetzt, wehmütig zurück, auf die Zeit, als ihr noch so winzelig gewesen seid, das Laufen gelernt, oder zum ersten Mal in den Kindergarten gegangen seid...usw. usw.

mit den Erinnerungen ist es ja so ne Sache... sie sind schön und zeigen uns, das bereits gelebte Leben - gleichzeitig aber auch, das diese Zeit  n i e  wieder zurück kehren wird. nie wieder. ich weiss ja, ich bin nun mal eine dieser Menschen, die viel zu sehr in der Vergangenheit "lebt". 

bewusst oder gewollt, oder eben weniger bewusst und eher zwanghaft - oder weil etwas - oder jemand - einen nicht loslässt und somit, nicht bereit sein lässt. voller freudiger Erwartung, auf das Neue, eben für die Seiten, die noch zu schreiben sind... 

stattdessen, immer und immer wieder und immerzu und mit solch gewaltigen Emotionen, dass ich das Gefühl oft habe, in einem Film gefangen zu sein...in einer bereits "gelebten Welt", voller Trauer, Enttäuschung, Wut und, Hoffnungslosigkeit...

aus der es kein Entkommen zu geben scheint, oder aus der zumindest  i c h  diesen einen verdammten Schlüssel nicht finde, um diese "neuen Türen" - von denen  allerseits immer die Rede ist - zu öffnen... hinter denen all das Schöne, Neue wartet, (auch) von mir gelebt zu werden...

was genau wollt ich ursprünglich erzählen heute? ach, von deinem neuen Lebensabschnitt, meine Hase. genau. nichz wiedee von mir. und meinen bösen Dämonen... und doch, ist immer alles, untrennbar, miteinander verwoben, irgendwie. das weinende und lachende Auge. die Liebe, genau wie das Leid. Lachen und Weinen. Leben und sterben. 

wir wissen dass alle, früher oder später. das bitterböse daran ist finde icz, erst wenn allea bereits "vorbei" ist, eben ge-/erlebt ist, versteht man, wie kostbar um Grunde jeder einzelne Tag, jeder Moment und jedes Foto oder Erinnerung aus vergangenen Tagen eigentlich ist und war... "es gibt kein zurück", hat mal jemand immer zu mir gesagt. nein, gibt es nicht. wir können nicht zurüxk an einen bestimmten Abschnitt und was doch anders, ungeschehen, besser machen. es bleibt wie es gelebt wurde.

jedes Bild im Kopf, ja selbst jedes Foto bekommt mit einmal eine so tiefe, emotionale Bedeutung. selbst wenn diesee eine Moment, der da für die Ewigkeit festgehalten wurde, gar nicht mal so intensiv so bedeutungsschwer geweswn sein mag -