14. September 2018

// K A M P F A N S A G E





...wie sollte ich es sonst nennen. ER bat mich diesmal nach einem persönlichem Gespräch. nicht wir üblich, "zwischen Tür und Angel", nein, er wolle mir persönlich etwas neues mitteilen. ich war natürlich auf das Schlimmste vorbereitet, im Grunde; denn, wann bitte im dem vergangenen drei Jahren hatte er dass gewollt. nicht einmal.

allerdings konnte ich darauf leider dennoch nicht eingestellt sein... nicht um Scheidung sillte es gehen, einige Wochen zuvor, zum ersten mal in den Jahren, "angefragt", in einem zwar ebenfalls persönlichen Gespräch, aber eher durch Zufall entstanden und auf meinen Wunsch hin - abermals - weil ich da ein paar Dinge, die Kinder betreffend, zu klären versuchte. 

ihm wäre es lieb gewesen, wir hätten alles was es zu besprechen gibt, mal eben auf der Strasse, oder an der Haustür, wie üblich, erledigt. aber nein, nicht [mehr] mit mir!

also spät abends, bei ihm. und es sollte die mit unter, die mieseste, schmerzhafteste Neuigkeit überhaupt sein, der letzten drei Jahren...



6. September 2018

// von langen Texten & dem Sinn des Bloggens

es ist immer das Schwierigste am Schreiben, finde ich - einen Anfang zu finden. einen möglichst guter, einleitender Satz, witzig entweder, oder klug und auf das neugierig machend, was dann folgen wird.

dass könnte ich noch nie gut. jedenfalls glaube ich dass. Gedanken aufs Papier bringen - bzw. so zu speichern, dass sie im richtigen Moment abrufbar sind und für jemand anderen, den Leser in diesem Fall, zu verstehen sind - dass glaube ich, gelingt mir, mit den Jahren, immer besser.

aber dem Ganzen "den richtigen Rahmen" geben, sprich Einleitung und auch Schluss so zu gestalten, dass das Ganze stimmig ist intressant genug auch, für den Leser damit etwas anfangen zu können, das fällt mir schwer, muss ich gestehen.

deshalb - dass denke ich jedenfalls immer - sind die Leserzahlen mit den Jahren immer weniger geworden. nicht nur, weil das Bloggen schon längst überholt ist und kaum jemand sich die Mühe machen will, sich Wort für Wort, durch einen (langen) Text zu quälen. 

woran genau es auch immer liegen mag, das Schreiben, ist hauptsächlich etwas für mich persönlich. ich hab es nur darauf angelegt, von anderen wahrgenommen oder gar verfolgt zu werden, über Jahre. 

dass hat auch eher damit geklappt, damals, über längere Zeit, weil ich von meiner kreativen Zeit berichtet habe, ob es das Nähen oder Filzen, oder an sich DIY-Projekte war. damals hat mir das große Freude bereite. sogar selbstständig, hab ich mich damit gemacht! kurze Zeit.

irgendwann aber, war die Energie weg. es gab zuviel im echten Leben, dass mich einnahm und mir jede Kraft raubte. ausserdem war ich junge Mama und mehr als ausgelastet...

Da begann das Schreiben für mich eher zur Therapie zu werden. klar, einigen Blogs speziell zum Thema #depressionen usw. folgte ich damals und liess mich mal inspirieren von bestimmten Themen. aber im Grunde habe ich immer so geschrieben, wie ich dachte. mit ganzem Herzen.

nicht nur Depressionen begleiten mich, seit ich denken kann. auch die Sensibilität oder vielmehr die Hochsensibilität ist ein großes Thema. dsvon habe ich geschrieben. und wie es ist, damit teotzdem seinen Alltag zu bestreiten und Kinder zu erziehen usw. 

und irgenwie, wenn auch unbewusst, schrieb ich doch immer so, dass es für einem anderen zu verstehen sein würde. und nur so, wie ich es in meinen Notizen oder Tagebuch mache. dass will ich ändern. ich glaube dass war's, worauf ich hier die ganze Zeit "hinschreibe", bzw. hinaus möchte! *g*

einfache, schnelle, überschaubare Einträge kurz oder lang, so wie es kommt. und wie gesagt, eher für mich als für einen potenziellen Leser. und - weil so ganz ksnn ich's ja nichz lassen, sonst würde ich meine Gedanken und intimsten Details, meines Lebens, nicht in die Welt hinaus schicken - vielleicht kann man so auch besser, oder "echter" verfolgen, was bei mir gerad so los ist...?!

ich versuch's einfach mal. ich bin fest davon überzeugt, dass so aich viel mehr zusammen kommt, als wenn ich mir vorher groß überlegen muss, wie ich es genau "verpacke" und aufbereite, dass ich es zufrieden auf die Menschheit loslassen kann! so fehlen einfach so viele kleine, wie grossen Dinge, in diesem virtuellen Tagebuch, bzw. "Lebenslauf".

29. August 2018

| E I N S C H U L U N G |




DEIN großer Tag rückt immer näher, mein Hase. nun bist auch DU, sehr bald, ein Schulkind.

ich habe nicht nur das Gefühl, alles nun zum letzten Mal zu erleben, es ist ja tatsächlich so!

nun werden all meine Kinder, drei an der Zahl, Schulkinder sein. wir werden auch die dritte Einschulung gebührend feiern und dir einen tollen Start, in diesen neuen Lebensabschnitt geben.

und bei all der Freude und dem Stolz, schaue ich, schon jetzt, wehmütig zurück, auf die Zeit, als ihr noch so winzelig gewesen seid, das Laufen gelernt, oder zum ersten Mal in den Kindergarten gegangen seid...usw. usw.

mit den Erinnerungen ist es ja so ne Sache... sie sind schön und zeigen uns, das bereits gelebte Leben - gleichzeitig aber auch, das diese Zeit  n i e  wieder zurück kehren wird. nie wieder. ich weiss ja, ich bin nun mal eine dieser Menschen, die viel zu sehr in der Vergangenheit "lebt". 

bewusst oder gewollt, oder eben weniger bewusst und eher zwanghaft - oder weil etwas - oder jemand - einen nicht loslässt und somit, nicht bereit sein lässt. voller freudiger Erwartung, auf das Neue, eben für die Seiten, die noch zu schreiben sind... 

stattdessen, immer und immer wieder und immerzu und mit solch gewaltigen Emotionen, dass ich das Gefühl oft habe, in einem Film gefangen zu sein...in einer bereits "gelebten Welt", voller Trauer, Enttäuschung, Wut und, Hoffnungslosigkeit...

aus der es kein Entkommen zu geben scheint, oder aus der zumindest  i c h  diesen einen verdammten Schlüssel nicht finde, um diese "neuen Türen" - von denen  allerseits immer die Rede ist - zu öffnen... hinter denen all das Schöne, Neue wartet, (auch) von mir gelebt zu werden...

was genau wollt ich ursprünglich erzählen heute? ach, von deinem neuen Lebensabschnitt, meine Hase. genau. nichz wiedee von mir. und meinen bösen Dämonen... und doch, ist immer alles, untrennbar, miteinander verwoben, irgendwie. das weinende und lachende Auge. die Liebe, genau wie das Leid. Lachen und Weinen. Leben und sterben. 

wir wissen dass alle, früher oder später. das bitterböse daran ist finde icz, erst wenn allea bereits "vorbei" ist, eben ge-/erlebt ist, versteht man, wie kostbar um Grunde jeder einzelne Tag, jeder Moment und jedes Foto oder Erinnerung aus vergangenen Tagen eigentlich ist und war... "es gibt kein zurück", hat mal jemand immer zu mir gesagt. nein, gibt es nicht. wir können nicht zurüxk an einen bestimmten Abschnitt und was doch anders, ungeschehen, besser machen. es bleibt wie es gelebt wurde.

jedes Bild im Kopf, ja selbst jedes Foto bekommt mit einmal eine so tiefe, emotionale Bedeutung. selbst wenn diesee eine Moment, der da für die Ewigkeit festgehalten wurde, gar nicht mal so intensiv so bedeutungsschwer geweswn sein mag - 



8. Juli 2018

//. Z I E L E






“ der Ziellose, erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste, gestaltet es.”  
              Immanuel Kant