18. Mai 2019

// vom Zweifeln + Hadern




wenn ich wieder soviel am Blog zugange bin, merke ich, dass es mir, entweder schlecht geht...oder sich etwas gravierend verändert, oder ich nach Antwottend suchen viel zu viel Zeit im Netz oder am schreiben verbringe...statt ins Leben hinaus, in die Welt "da draussen", zu gehen...

ich kann ich nicht mal sagen, was es diesmal genau ist, aber es fühlt sich wieder an, als wäre ich, "zu nichts gebrauchen"... als würde ich "keine Entscheidungen treffen" können...ja, als ob ich welche treffen muss! 

klar, sind da einige Dinge momentan, die sich bewegen, entwickeln und wohl in neue Wege führen werden... ich hab keine Angst, oder möchte mich drücken, vor der Verantwortung, die solche Entscheidungen mit sich bringen. 

ich bin bloss gerad so verdammt erschöpft, mutlos und verwirrt! ich weiss nicht, ob und was ich will. ob ich jetzt nicht, da die Dinge sich klären, "Schluss machen" sollte. aufgeben eben. ich hab das miese Gefühl, "nicht wirklich gebraucht" zu sein, meinen Platz nicht erkennen zu können. 

andere werden immer alles oder etwas besser können, dass weiss ich auch. ich weiss bloss nicht, warum ich mit selbst die Chance nicht einräume, heraus zu finden, welcher meime ist. welche Aufgaben da draussen auf moch warten. welche Dinge ich bewegen, verändern und verbessern kann...

oder ob ich nicht einfach mir eingestehen sollte, keine weltbewegenden Veränderungen schaffen zu können. sondern "nur" meine ganz eigenen, persönlichen Aufgaben bewältigen lernen sollte!

selbst bei dem Beruf, den ich kürzlich gewählt habe, demnächst zu erlernen - ein anderer übrigens, den ich immerzu, jahrelang angepeilt hatte, weil ich dachte, dieser, würde ganz und gar zu mir passen - bin ich am Zweifeln! obwohl ich so ausser mir bin, vor Freude, den lang ersehnten Traum, nun war werden zu lassen! immerhin, habe ich, über drei Jahre Kampf hinter mir, bis zur positiven entscheidung des Kostenträgers!

ich überlege z.Z. allen Ernstes, ob dieser denn wirklich "von Nutzen" sein wird...was ich damit denn eigentlich verändern können werde, in der Welt, in der Gesellschaft...?! denn dass war doch immer meine Wunsch, mein Antrieb. ich wollte "zurück geben", was mir an Hilfe an die Seite gestellt wurde, während der letzten Jahre. 

ich wollte irgendwie versuchen zu helfen, die Dinge versuchen zu verändern, die nocht rund laufen. damit andwre davon profitieren können, die einen ähnlich Weg noch Vorsicht haben...

15. Mai 2019

// (m)ein Leben am Existenzminimum



(c) reflektive.at

etwas, dass mich am meisten umtreibt und mit dem ich mich, viel und oft, leider beschäftigen  m u s s  (seit der Trennung, vor vier Jahren) ist das Leben am Existenzminimum. 

es ist mir vielleicht nicht anzusehen und doch ist es so, dass ich gerade einmal soviel Einkommen habe, dass es für das nötigste Auskommem reicht!

wenn man sich das Ganze, mal genau ansieht und feststellt, wofür der sogenannte Regelbedarf z.B. vorgesehen ist - dass ist die Sozialleistung, die einem das Leben sichert, wenn man bspw. arbeitslos, krank, bzw. vorübergehend arbeitsunfähig ist - wird einem ganz anders!

dann stellt man fest, dass ein "normales, menschenwürdiges, bzw. bescheidenes 
Leben", auch hierzulande nicht, oder kaum möglich ist!


sprich, so viel, wie im  sogenannten Regelbedarf festgelegt. dieser Regelbedarf, ist bis ins kleinste unterteilt. man muss es vorstellen, wie ein Torte und jedes Tortenstück steht für etwas, für dass sich irgendwelche klugen Köpfe ausgedacht haben für was es stehen soll!



es geht weiss Gott vielen Menschen so, selbst Studenten, Menschen die tagtäglich arbeiten, Auszubildende, ganz egal! manchmal reicht es einfach nur für's Nötigste! oder nicht einmal dafür...

aber niemand, oder kaum jemand, spricht wirklich drüber! warum eigentlich nicht? warum denn nicht, auch mal diese Seite der Medaille zeigen? Deutschland ist, ohne Frage, ein reiches Land! und das Sozial(hilfe)system, an sich, bestimmt nicht das schlechteste!

und dennoch, braucht es - an vielen Stellen - Verbesserungen, Angleichungen und radikale Änderungen! 


7. Mai 2019

//. E N T S C H E I D U N G E N


 

hier einen Anfang zu finden, fiel zunächst ziemlich schwer. obwohl das Thema, bzw. Problem, an sich kein neues ist. ganz im Gegenteil, begleitet es mich, leider Gottes, schon mein ganzes Leben lang! und zwar:


sich, den Tag, die Arbeit, die vor einem liegende(n) Aufgabe(n), sinnvoll strukturieren!

S t r u k t u r, ist das Zauberwort! fiel mir seit ich denken kann, schwerer, als mir lieb war und nötig gewesen wäre! es ist nicht so, als wäre ich nicht bemüht gewesen, oder faul oder besonders chaotisch. im Gegenteil!

ich bin ein sehr gewissenhafter und um Ruhe, Sauberkeit und Ordnung bemühter Mensch. ich liebe es, die Dinge schön anzuordnen, herzurichten und sauber zu halten. egal ob es früher, das Schulheft, oder Buch war, oder mein Kinderzimmer war, bzw. meine heutige Wohnung. 

dass ist mir sehr wichtig und bedeutet mir viel. es strahlt Ruhe aus und gibt mir ein Gefühl der Kontrolle, die Ordnung über die Dinge, oder mich selbst zu haben!

wenn es dann aber, um eine bestimmte Sache, eine bestimmte Aufgabe oder Vorhaben geht, bekomme ich es schnell mit der Angst zu tun!

im Grunde, ganz einfach zu erklären, es bedeutet schlicht Kontrollverlust. es lässt mich das Gefühl haben, nicht mehr "Herr der Lage" zu sein, es nicht selbst in der Hand zu haben und "ausgeliefert" zu sein"! 

so dramatisch es klingt, die Prozesse im Hirn, die das Ganze freisetzen, kommen zu genau diesem Ergebnis: "du kannst es nicht!", "du schaffst es nicht!", "dafür bist du nicht gemacht!" 

es ist immer wieder dasselbe! ganz egal, in welchem Bereich, meines Lebens. ob es das Vorstellungsgespräch mit einem unbekannten Personaler geht - dass ja jeden nervös machen würde - oder eben eine bestimmte, im Normalfall leichte Aufgabe, die ich mir selbst stelle, oder stellen muss.

eine deadline, beispielsweise, oder irgendeine Art von Termin, mit irgendwem, ganz egal - es bringt mich meist ins Straucheln! es kommt natürlich auf die allgemeine Verfassung an, manchmal läuft es natürlich, auch bei mir, ganz gut und die Dinge gelingen mir, ohne Angst und große Mühe!

es ist zum verrückt werden, im wahrsten Sinne! :) ich mein, ich weiss, um das Problem, oder über die meisten meiner Probleme, kann diese meist sehr treffend benennen - und für andere, hätte ich, sehr wahrscheinlich, sogar eine Lösung parat -nur für mich selbst, oft eben nicht, leider. 

lange Rede usw., wie so oft...was ich heute meine, ist:  S T R U K T U R !

ist an sich ja, allgemein, ein sehr gebräuchliches Wort, in der Psychologie, bzw. Psychiatrie. oder in der Literatur, bzw.  diversen "Lebensratgeber". 

so wie "Muster erkennen", umwandeln und verändern, bzw. durchbrechen! ich weiss dass alles! ich will gar nicht, so überheblich sein, wie es bestimmt klingt. 

ich hab bloss, so so viel gelernt, die letzten zehn Jahre, sagen wir mal - über mich und allgemein, über das Leben, uns Menschen und der Psychologie. theoretisch und, manches Mal, ganz praktisch. aber eben viel zu selten und zu wenig umgesetzt, was ich lerne!

für mich und dass, was ich aus mir und, meinem bescheidenen Dasein, machen möchte, ist es (mir) zu wenig. ich möchte das gerne ändern.

> ich möchte effektiver arbeiten
meine Aufgaben, Hürden & Vorhaben, anders angehen & besser bewältigen.
> ich möchte, meinen Tag besser strukuieren
> und die Dinge erreichen, die ich mir vornehme!

es macht (mich) nicht nur unzufrieden, lässt (mich) grübeln und Schuldgefühle entwickeln - meinen Kindern gegenüber, z.B. - es macht auch nachweislich depressiv und, auf Dauer, sehr krank

ich bin unglücklich.
ich bin unzufrieden.
ich fühle mich schlecht.
ich fühle mich klein.

und dass alleine deshalb, weil ich dass, was ich zu tun habe, oder tun möchte und muss, nicht so tun kann - oder will(?) - und stets "gerade so", provisorisch, bzw. kompromiss-voll...und nie zu meiner Zufriedenheit, oder meinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend!

eigentlich hatte, glaube ich, mit einem anderen Problem begonnen zu schreiben? nämlich, mit der Unfähigkeit oft, Entscheidungen zu treffen

aber hängt es nicht auch zusammen, alles? das weniger strukturierte Vorgehen und Arbeiten und die Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen, bzw. sich, seinen Alltag, sein Leben zu organisieren und strukturieren?

3. Mai 2019

// unser aller Thema: MEINUNGSFREIHEIT!




am Tag der Pressefreiheit, finde ich, sollten auch wir Bloggerinnen und Blogger und Autoren und Autorinnen, drauf aufmerksam machen, was diesbezüglich alles passiert, auf der Welt!

18. April 2019

// Brief an mich selbst

  
hallo L., 

ich bin's, L.! wenn du diese Zeilen liest, wirst du vermutlich einen großen 'Durchhänger' haben, einen 'Einbruch', eine 'schlechte Phase', nenne es, wie du willst! 

es wird dir schlecht gehen. schlechter als sonst, dass will ich sagen. du liest selten, bis nie, die alten Einträge, wenn du nicht, wie so oft, auf der Suche wärst...

auf der Suche, nach Antworten, Erklärungen, Ratschlägen, oder einfach Beistand. Trost. Verständnis.
bei dem, was dich momentan bewegt, verängstigt, dir das Leben schwer macht. hier bin ich! ich bin du. und ich möchte dir hiermit sagen, es ist ok!
es ist ok, dich so zu fühlen, Angst zu haben, vor dem nächsten Tag, den Menschen, oder dem einen, ganz bestimmten Menschen...der Konfrontation, mit diesem Menschen, oder anderen. 
es gehört zu dir und, zum Leben dazu. und wird, es - mit Sicherheit -wieder besser. es wird wieder vergehen! vielleicht sogar ganz verschwinden, womöglich... 
du bist ok, so, wie du bist! nichts und niemand, sollte dir je ein anderes Gefühl geben! 
wenn doch, lass doch diesen Menschen gehen! halt nicht fest, an solchen Personen, an solchen Situationen und Umständen. sie sind nicht gut und werden es, sehr wahrscheinlich, auch nie sein!

halte durch! auch dieses mal! du kannst dass! und, du musst sogar! für dich und, für deine drei Herzen. sie sind dein und du bist ihre. immer. nichts und niemand, kann das zerstören;