7. Mai 2019

//. E N T S C H E I D U N G E N


 

hier einen Anfang zu finden, fiel zunächst ziemlich schwer. obwohl das Thema, bzw. Problem, an sich kein neues ist. ganz im Gegenteil, begleitet es mich, leider Gottes, schon mein ganzes Leben lang! und zwar:


sich, den Tag, die Arbeit, die vor einem liegende(n) Aufgabe(n), sinnvoll strukturieren!

S t r u k t u r, ist das Zauberwort! fiel mir seit ich denken kann, schwerer, als mir lieb war und nötig gewesen wäre! es ist nicht so, als wäre ich nicht bemüht gewesen, oder faul oder besonders chaotisch. im Gegenteil!

ich bin ein sehr gewissenhafter und um Ruhe, Sauberkeit und Ordnung bemühter Mensch. ich liebe es, die Dinge schön anzuordnen, herzurichten und sauber zu halten. egal ob es früher, das Schulheft, oder Buch war, oder mein Kinderzimmer war, bzw. meine heutige Wohnung. 

dass ist mir sehr wichtig und bedeutet mir viel. es strahlt Ruhe aus und gibt mir ein Gefühl der Kontrolle, die Ordnung über die Dinge, oder mich selbst zu haben!

wenn es dann aber, um eine bestimmte Sache, eine bestimmte Aufgabe oder Vorhaben geht, bekomme ich es schnell mit der Angst zu tun!

im Grunde, ganz einfach zu erklären, es bedeutet schlicht Kontrollverlust. es lässt mich das Gefühl haben, nicht mehr "Herr der Lage" zu sein, es nicht selbst in der Hand zu haben und "ausgeliefert" zu sein"! 

so dramatisch es klingt, die Prozesse im Hirn, die das Ganze freisetzen, kommen zu genau diesem Ergebnis: "du kannst es nicht!", "du schaffst es nicht!", "dafür bist du nicht gemacht!" 

es ist immer wieder dasselbe! ganz egal, in welchem Bereich, meines Lebens. ob es das Vorstellungsgespräch mit einem unbekannten Personaler geht - dass ja jeden nervös machen würde - oder eben eine bestimmte, im Normalfall leichte Aufgabe, die ich mir selbst stelle, oder stellen muss.

eine deadline, beispielsweise, oder irgendeine Art von Termin, mit irgendwem, ganz egal - es bringt mich meist ins Straucheln! es kommt natürlich auf die allgemeine Verfassung an, manchmal läuft es natürlich, auch bei mir, ganz gut und die Dinge gelingen mir, ohne Angst und große Mühe!

es ist zum verrückt werden, im wahrsten Sinne! :) ich mein, ich weiss, um das Problem, oder über die meisten meiner Probleme, kann diese meist sehr treffend benennen - und für andere, hätte ich, sehr wahrscheinlich, sogar eine Lösung parat -nur für mich selbst, oft eben nicht, leider. 

lange Rede usw., wie so oft...was ich heute meine, ist:  S T R U K T U R !

ist an sich ja, allgemein, ein sehr gebräuchliches Wort, in der Psychologie, bzw. Psychiatrie. oder in der Literatur, bzw.  diversen "Lebensratgeber". 

so wie "Muster erkennen", umwandeln und verändern, bzw. durchbrechen! ich weiss dass alles! ich will gar nicht, so überheblich sein, wie es bestimmt klingt. 

ich hab bloss, so so viel gelernt, die letzten zehn Jahre, sagen wir mal - über mich und allgemein, über das Leben, uns Menschen und der Psychologie. theoretisch und, manches Mal, ganz praktisch. aber eben viel zu selten und zu wenig umgesetzt, was ich lerne!

für mich und dass, was ich aus mir und, meinem bescheidenen Dasein, machen möchte, ist es (mir) zu wenig. ich möchte das gerne ändern.

> ich möchte effektiver arbeiten
> meine Aufgaben, Hürden & Vorhaben, anders angehen & besser bewältigen.
> ich möchte, meinen Tag besser strukuieren
> und die Dinge erreichen, die ich mir vornehme!

es macht (mich) nicht nur unzufrieden, lässt (mich) grübeln und Schuldgefühle entwickeln - meinen Kindern gegenüber, z.B. - es macht auch nachweislich depressiv und, auf Dauer, sehr krank. 

ich bin unglücklich.
ich bin unzufrieden.
ich fühle mich schlecht.
ich fühle mich klein.

und dass alleine deshalb, weil ich dass, was ich zu tun habe, oder tun möchte und muss, nicht so tun kann - oder will(?) - und stets "gerade so", provisorisch, bzw. kompromiss-voll...und nie zu meiner Zufriedenheit, oder meinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend!

eigentlich hatte, glaube ich, mit einem anderen Problem begonnen zu schreiben? nämlich, mit der Unfähigkeit oft, Entscheidungen zu treffen. 

aber hängt es nicht auch zusammen, alles? das weniger strukturierte Vorgehen und Arbeiten und die Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen, bzw. sich, seinen Alltag, sein Leben zu organisieren und strukturieren?

3. Mai 2019

// unser aller Thema: MEINUNGSFREIHEIT!




am Tag der Pressefreiheit, finde ich, sollten auch wir Bloggerinnen und Blogger und Autoren und Autorinnen, drauf aufmerksam machen, was diesbezüglich alles passiert, auf der Welt!

18. April 2019

// Brief an mich selbst

  
hallo L., 

ich bin's, L.! wenn du diese Zeilen liest, wirst du vermutlich einen großen 'Durchhänger' haben, einen 'Einbruch', eine 'schlechte Phase', nenne es, wie du willst! 

es wird dir schlecht gehen. schlechter als sonst, dass will ich sagen. du liest selten, bis nie, die alten Einträge, wenn du nicht, wie so oft, auf der Suche wärst...

auf der Suche, nach Antworten, Erklärungen, Ratschlägen, oder einfach Beistand. Trost. Verständnis.
bei dem, was dich momentan bewegt, verängstigt, dir das Leben schwer macht. hier bin ich! ich bin du. und ich möchte dir hiermit sagen, es ist ok!
es ist ok, dich so zu fühlen, Angst zu haben, vor dem nächsten Tag, den Menschen, oder dem einen, ganz bestimmten Menschen...der Konfrontation, mit diesem Menschen, oder anderen. 
es gehört zu dir und, zum Leben dazu. und wird, es - mit Sicherheit -wieder besser. es wird wieder vergehen! vielleicht sogar ganz verschwinden, womöglich... 
du bist ok, so, wie du bist! nichts und niemand, sollte dir je ein anderes Gefühl geben! 
wenn doch, lass doch diesen Menschen gehen! halt nicht fest, an solchen Personen, an solchen Situationen und Umständen. sie sind nicht gut und werden es, sehr wahrscheinlich, auch nie sein!

halte durch! auch dieses mal! du kannst dass! und, du musst sogar! für dich und, für deine drei Herzen. sie sind dein und du bist ihre. immer. nichts und niemand, kann das zerstören;




21. Januar 2019

// S E C H S - U N D - D R E I S S I G


HAPPY BIRTHDAY L. 🎈

ein seltsamer, ungewohnter, dieses Jahr.
Geburtstage usw. zu feiern, fällt mir, seit einigen Jahren - wie schon in ganz jungen Jahren - ziemlich schwer.

es lag immer etwas erdrückendes, auf mir.
schwer zu beschreiben.
zu hohe Erwartungen, vielleicht...?!

etwas anders, war es diesmal.
wenn auch nicht so, wie ich mir einen "normalen" Geburtstags.Tag so vorstelle...

aber, nicht mehr ganz so allein.
und traurig, wie so oft.
die letzten Jahre.

mit Familie.
neuer, wie alter.
mit und ohne Kinder.
die Große, meiner dreien, fehlte.
immer.

 ♡  ♡  ♡

2. Januar 2019

// z w a n z i g . n e u n z e h n







das Alte geht – das Neue kommt! überall wird innegehalten und ein Rückblick gewagt. egal, ob man dazu Lust hat, oder nicht. es packt oder überwältigt einen irgendwann doch und zumindest einige kurze Gedanken, macht sich dann doch jeder, irgendwie. 


und egal, ob auf einer Party seid, oder mit der Familie Zuhause, besinnlich - oder gelangweilt - auf der Couch, man lässt Altes Revue passieren und manch einer nimmt sich für das neue Jahr etwas - meist zuviel - vor! ganz ehrlich, dass habe ich schon immer gehasst.




wie kann man sich selbst so Maßregeln, zu einer bestimmten Zeit, eindach weil's alle machen und sich zu Dingen zwingen, die man sonst nicht auf die Reihe gekriegt hat bisher...?! 




mh. wieso passieren diese Dinge nicht einfach dann, wenn die Zeit dafür gekommen ist?



unser Jahreswechsel war dies Jahr ziemlich unspektakulär. im kleinen Kreis, mit allen Kindern und, mit neuer/alter Family, zum erste Mal. ohne Alkohol sowieso, ich trinke nicht. wobei dieses Jahr, ein Grund dazu gewesen wäre...langweilig. unentspannt irgendwie und so gar nicht in Feierlaune. 


nicht weil es mur besonders schlecht ging, oder, weil irgendetwas, besonders bedrückte. es hatte sich zwar, jemand ganz bestimmter, leider nicht gemeldet. und war nicht dabei, obwohl versprochen. aber dass war ok. ich trag es nicht nach, dachte ich mir. nicht heute, von einem ins neue Jahr. 

aber jetzt, danach, muss ich sagen, wenn dieser  eine Mensch es nicht für wichtig genug empfand an meiner Seite zu sein, an diesem doch "besonderem Tag" - auch nicht zu Weihnachten und schon gar nicht zu meinem baldigen Geburtstag - tja dann denke ich, sagt das alles. oder nicht...?!

welcome 2019. 
auf dass es besser wird!
endlich.
und ich/wir das Beste draus mache/n. 
endlich.