3. Februar 2018

übervoll




ich frag mich oft, wann mein Kopf wohl platzen wird. vor lauter Gedanken und den unendlich vielen Fragen...

und mein Herz erst. wieviel mag es noch zu tragen imstande sein? wieviele dieser Gedankenemotionen, werden wohl noch hineinpassen? hunderttausende davon sind es, dieser gefühlten Gedanken.

die sich in meinem Kopf, wie im Herzen, hin und her wälzen. sich wund reiben, aneinander, Tag für Tag. immerzu.

auf die ich keine Antworten zu finden scheine. selbst wenn mir rational bewusst ist, meistens jedenfalls, dass sich diese nicht, wie selbstverständlich und auf einmal, finden lassen werden, enttäuscht es mich. immer wieder.
ich weine dann viel und bitterlich. über Stunden, manchmal. ich frage mich oft, was nicht stimmt mit mir. warum ich 'anders' bin, als die anderen. immer schon fühlte ich mich anders. nicht besonders. nur anders. als fühlte ich mehr als andere. intensiver. und länger...
was wohl wäre, wenn ich dem Ganzen ein Ende bereite? nicht dass ich es wollte, ich frage mich nur, was wäre dann wohl anders? für wem oder was? es gehört zu mir. ich denke, es wird auch immer irgendwie so sein. •
die Diagnose Depressionen ist nicht immer eine Antwort. eine Krankheit, ja. aber nicht zwangsläufig heilbar. manchmal gehört es zur Persönlichkeit, glaub ich. 

2. Juni 2017

d u r c h h a l t e n !





diese Gefühle, diese ganzen Gefühle mit denen ich heute bereits beim Aufwachen und Wachwerden, konfrontiert worden bin, sie waren schlicht unerträglich. es gibt kein anderes Wort dafür. un.er.träg.lich!

warum das so war, warum direkt mit dem Aufwachen verbunden, ich weiss es nicht genau. natürlich ist es wieder viel. es ist mehr als viel. kein gesunder, normaler, nicht vorbelasteter Mensch, würde mit diesen fertig. wie sollte dann ausgerechnet ich dass schaffen. 

die Suche nach der neuen Bleibe, gestaltet sich noch immer eher schwierig. eine zu finden, eine halbwegs passende, ist schon mut einem Glücksspiel vergleichbar. dann anzurufen, eine Besichtigung auszumachen, ein Ding der Unmöglichkeit für mich. hierfür brauche ich Unterstützung; die ich auch bekomme, in Form des Betreuerin, im Rahmen des amb. betreuten Wohnens. wenn auch, nach einem Jahr, ein ungewollter Wechsel stattfand, vor einigen Monaten, kann ich mich doch glücklich schätzen, diese an meiner Seite zu wissen.

nur, Leben muss ich es selbst. das Leben. entscheiden, muss ich selbst. diesen ganzen Irrsinn aushalten, muss ich selbst! es ist immer nur eine Unterstützung. z.B. in Form von Telefonate für mich führen, Termine auszumachen, weil schlicht die Zeit fehlt, inzwschen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und das Telefonieren selbst wieder einzuüben, mut ihrer Hilfe. also, werden Anrufe oft übernommen, vorerst. eine Wohnung zu finden, eine kleinere, hat jetzt oberste Priorität!

nur, wer diese Zeit bis dahin - und nicht zu vergessen, die anderen brennenden Baustellen, irgendwie, auch noch gewuppt zu bekommen; oder zumindest auszuhalten, dass sie erdrücken, mir den Schlaf und die Nerven rauben und, den Lebensmut, so dermassen schmälern, dass mir manchmal die Luft Weg bleibt und ich nur noch den Ausweg im Freitod sehe - dass sieht und interessiert keinen und übernimmt zeitweilig auch kein anderer. nichz mal für eine Sekunde. dass muss ich ertragen, Tagein, Tagaus.

es ist nichts mehr von mir über. ich existiere nur noch, weil mein Körper noch mit macht und mich 

31. Mai 2017

bergab, bergauf, bergab





turbulente Tage liegen mir/uns. "Er" hat die Eröffnung seines Bistros gefeiert, am vergangenen Samstag. und die Kinder, haben (wieder) bei mir übernachtet. das zweite Mal. ausserdem hatte ich sie, quasi drei Tage durchgehend und habe Ihm somit auch den Rücken frei gehalten, während dieser aufregenden, stressigen Tage...

dabei musste ich (leider) feststellen, dass ich an meine Grenzen kam. der Spaziergang, mit der Besten und den Kindern, am Sonntag, zum Waldspielplatz, ist schon sehr sehr grenzwertig, anstrengend, für mich gewesen... Gott sei Dank, ist sie ein paar Stunden dabei gewesen und hat sich mit, um die Kinder gekümmert! danach sind wir - ohne die Beste - zum 'Abendbrot', ins Bistro zurückgefahren. und haben in aller Ruhe, Erbsensuppe gegessen und den Tag ausklingen lassen... ein bisschen Kraft getankt - und vor allem - meinem Körper mal, die nötige Enerige gegeben. so ganz genau, habe ich das nämlich nicht genommen, dieser Tage, mit der Selbstfürsorge...

danach sind wir dann, weil Er noch fertig war, zu mir gegangen, ein paar Stunden. da war es dann aber auch 'genug'. für uns alle. die Kinder waren genauso platt wie ich und reif fürs Bett. gut so... auch ich bin dann, relativ bald und früh, ins Bett gegangen...bzw., vor lauter Erschöpfung, auf dem Sofa eingeschlafen...! *_•

14. Mai 2017

//. Muttertag.e







es mögen vielleicht ganz kleine Schritte sein, die ich bis hierher genommen habe. aber es sind welche, teils sogar große gewesen. wenn auch nicht gefühlt. aber, ich habe welche gemacht. ich habe es überlebt. ich habe über-lebt!

beim Besuch einer Freundin kürzlich, ist mir wieder einmal klar geworden, dass ich mich selbst immer unter den Scheffel stelle. mich kleiner mache, als ich bin. mir nicht zutraue, was ich aber sehr wohl zu leisten im stande bin!

so bin ich. immer schon gewesen. und so glaube ich stets, mein Leben würde still stehen. es wäre der reinste Stillstand. so ist es aber nivht. nivht so jedenfalls, wie ich es empfinde. natürlich stehen manche Sachen still, manches scheint kein Ende zu nehmen, wie der Schmerz, die Sehnsucht und das vermissen.

aber, es geht weiter. "irgendwie geht es ja immer weiter", ich kann es nicht mehr hören - aber so ist es.

und weil ich genug Gottvertrauen besitze, kann ich weitermachen und glauben und vertrauen und hoffen und nicht aufgeben. ich weiss, er weist mir zur rechten Zeit den Weg. alles, hat seine Zeit. seine.

und diese Woche, sollte es soweit sein; die erste Übernachtung bei Mama. die Vorfreude war riesig. der Tag und der Abend noch schöner - und die Nacht, hat auch alles bestens geklappt. ich könnte zufriedener und froher nicht sein. keine Angst, keinen Nervenzusammenbruch. nichts. die Tage zuvor waren aufregend, klar. aber es ist alles gut gegangen.

die schönste Nacht, seit über einem Jahr. auch ich konnte sogar zeitig ins Bett gehen und schlafen! der schönste Muttertag seit Jahren.  so aufzuwachen, war das grösste! mit meinen "Babys" an meiner Seite. nur fehlte mein grosses Mädchen. sie fehlt immer. hätte sie doch auch nur hier sein können...dann wäre es perfekt gewesen. einfach perfekt ♡

2. Mai 2017

turbulente Tage liegen mir/uns. "Er" hat die Eröffnung seines Bistros gefeiert, am vergangenen Samstag. und die Kinder, haben (wieder) bei mir übernachtet. das zweite Mal. ausserdem hatte ich sie, quasi drei Tage durchgehend und habe Ihm somit auch den Rücken frei gehalten, während dieser aufregenden, stressigen Tage...

dabei musste ich (leider) feststellen, dass ich an meine Grenzen kam. der Spaziergang, mit der Besten und den Kindern, am Sonntag, zum Waldspielplatz, ist schon sehr sehr grenzwertig, anstrengend, für mich gewesen... Gott sei Dank, ist sie ein paar Stunden dabei gewesen und hat sich mit, um die Kinder gekümmert! danach sind wir - ohne die Beste - zum 'Abendbrot', ins Bistro zurückgefahren. und haben in aller Ruhe, Erbsensuppe gegessen und den Tag ausklingen lassen... ein bisschen Kraft getankt - und vor allem - meinem Körper mal, die nötige Enerige gegeben. so ganz genau, habe ich das nämlich nicht genommen, dieser Tage, mit der Selbstfürsorge...

danach sind wir dann, weil Er noch fertig war, zu mir gegangen, ein paar Stunden. da war es dann aber auch 'genug'. für uns alle. die kindrr waren gensudo platt wie ich und reif fürs Bett. gut so... auch ich, bin dann relativ bald und früh ins bett gegangen...bzw., vor lauter Erschöpfung, auf dem Sofa eingeschlafen...! *_•